Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern
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Mittwoch, 16. Dezember 2015

ein "wertvoller" Geburtstag.....



                              HPY BTHDAY SRCE
                                                          (Quelle:canoencel.wordpress.com)


                                       Herzliche Glückwünsche liebe Sonja!!!!!

die Sonja vom Blog "wertvoll" hat in diesem Jahr ihren 6. Bloggeburtstag und ich freue mich das ich eingeladen war diesen in Form eines Interviews mitzugestalten.

"Wertvoll" ist für mich ein wirklich wertvoller Blog,

Sonja macht sich Gedanken wie das Leben einfacher gestaltet und Familie gelebt werden kann und gibt dazu immer wieder sehr gute Tipps und Gedankenanstöße. Und was ich dabei schätze sind ihre guten Fragen und das das was sie schreibt auf guten Werten basiert.

Insofern war es ein Privileg, als Sonja mich im letzten Monat gefragt hat dabei zu sein.

Wer es lesen mag....hier entlang

Einen ganz schönen Tag mit vielen Genussmomenten wünsche ich euch.
Liebe Grüße
Ina

Samstag, 12. Dezember 2015

das herrliche Leben


Relativ häufig höre ich bei den Gesprächen mit Klienten die gerade eine herausfordernde Zeit haben, eine leise Wehmut- wie schön doch damals alles war.

Wie einfach als die Kinder noch kleiner waren, wie einfach als man noch jünger war, wie einfach als man noch keine Wehwehchen hatte.......1000 Dinge kann man hier finden.

Vollkommen normal, wir haben die Tendenz im nachhinein die Dinge zu glorifizieren.
Das Dumme ist nur das es oftmals gar nicht aufgefallen ist wie gut es damals war.

Und das Resultat: "nie ist es wirklich gut"
Vielleicht ist dies ein wenig überspitzt, aber es ist was wahres dran....

 



In diesem Sinne wünsche ich uns allen immer wieder die Augen für das was gut und schön ist in dem Moment in dem wir gerade leben.

Ein wunderschönes 3.Adventswochenende wünsche ich euch
Liebe Grüße
Ina

*wer übrigens sehen will wie das Haus nun gesprayt aussieht, kann gerne auf meinem anderen Blog schauen

Sonntag, 29. November 2015

aus aktuellem Anlass...



.....gibt es heute schon wieder einen Post.

Zu dem gestrigen Blogeintrag bekam ich einen Kommentar von der Strickliesel. Wer auch immer sich dahinter verbirgt, möchte ich ihn dennoch ernst nehmen.

Ohne mich rechtfertigen zu wollen, möchte ich  etwas dazu sagen.

Diese Weihnachtsfeier, so weiß der aufmerksame Leser, findet seit ein paar Jahren als Freundlichkeit mir gegenüber statt und zwar als Weihnachtsfeier meiner Beratungspraxis. Als Selbstständige hat man mit so mancher Herausforderung zu tun, die ich damit (mit einem Augenzwinkern) würdige.

Sich selbst zu würdigen ist genauso wichtig wie andere zu würdigen.

Die Würdigung der Mithelfer, denen ich wirklich mit Dankbarkeit entgegenkomme, gehört zu einem ganz anderen Bereich- nämlich dem Cafe.

Für meinen Mann und mich ist Großzügigkeit als Wert sehr wichtig und manches Mal als Geschäftsleute so gar nicht förderlich- wenn man es vom kaufmännischen betrachten würde.

Eher wird uns gesagt das wir lernen sollen uns einfach beschenken zu lassen. Das ist für uns nämlich viel schwerer als uns auch praktisch unseren Helfern gegenüber dankbar zu erweisen.

Und dennoch werden wir dies zu einem passenden Zeitpunkt, auf unsere Art und Weise tun. Und das wissen die meisten Helfer auch schon....vielleicht kommt dies deiner Sorge, den scheinbar übergangenen Helfern gegenüber, entgegen.

Aber evtl. solltest du überlegen meinen Blog nicht mehr zu lesen, denn es ist doch zu schade sich so ärgern zu müssen. Dazu ist das Leben zu kurz und wenn man es vermeiden kann, umso besser.

In diesem Sinne
Ina

Freitag, 13. November 2015

Grenzen die erste....



ich bin ein Mensch der recht schnell ist in dem was so anliegt
ich bin ein Mensch der es mag wenn etwas schön aussieht
ich bin ein Mensch der sehr auf Sauberkeit achtet
ich bin ein Mensch der gerne plant

so......und da haben wir den Salat. Denn all das kann ich im Moment nicht leben.
Das meiste geht hier nicht schnell, weil es immer irgendwie anders läuft als gedacht.
Schön aussehen tut es zwar schon an der einen oder anderen Stelle, aber um dorthin zu kommen muß man eigentlich die Augen verschließen, denn auf dem Weg ist nur Dreck und Dreck und Dreck......

Und planen kann man sowieso nichts. Denn entweder es dauert länger oder derjenige der helfen soll kann gerade nicht, Ersatzteile kommen nicht so schnell wie gewünscht oder oder oder......

Also ist es klar das ich an manchen Stellen an meine Grenzen komme, alleine wegen dieser Persönlichkeitsmerkmale. Von den körperlichen Grenzen ganz zu schweigen.

An manchen Tagen geht es gut und an manchen Tagen nicht so gut.
Die letzten Tage waren so "nicht so gut" Tage. Was soll ich drumherum reden, eine Vision zu verwirklichen bringt an Grenzen, da gibt es gar kein Beschönigen.

Nachdem in der letzten Woche die Dinge fertiggestellt wurden, damit andere Handwerker weiterarbeiten konnten, war die Einigung das es nun in der Wohnung weitergeht.

Geht es auch, aber es kommt eben immer etwas dazwischen und das was fertig ist wird wieder in Mitleidenschaft gezogen und sei es auch nur durch waaaaaaahnsinnig feinen Kalkstaub der sich in jede Ecke und auch in die Umzugskisten zieht in der aber alle Sachen vor dem Umzug gewaschen waren.....damit ich nachher nur noch auspacken brauche........grrrrrrhh

So ist es....und ich kann nichts ändern. zuerst denke ich das es ein Weltuntergang ist, dann nach einem Tag habe ich mich meistens damit abgefunden und schon gleich einen Plan gemacht (der sowieso wieder umgeschmissen wird, weil: siehe oben)  und füge mich in mein Schicksal.

Aber manchmal brauche ich es auch rauszukommen um meinen Horizont wieder zu erweitern, einfach in dem ich wieder anderes sehe als unser schönes neues Zuhause.

So bin ich gestern spontan für zwei Stunden in die Mayersche gegangen. In den letzten vier Monaten habe ich mir so etwas nicht gegönnt. Aber jetzt......ich habe mir alle aktuellen Wohnzeitschriften zu Gemüte geführt und war nachher sehr motiviert.
Denn ein paar mal ist mir bei den Wohnreportagen ein solcher Satz untergekommen:


Da hat mich die Mimmi ermutigt.....das tat gut!!!! Umso mehr weil es bei uns ja noch über den privaten Wohnraum hinausgeht und ein Ort für andere sein soll.

Damit kann ich mich eins machen....auch ich habe noch nicht eine Sekunde an unserer Entscheidung gezweifelt, denn es ist echt, echt schön hier. Auch wenn der Weg es fertig zu stellen herausfordernd ist.
Vor allem weil es nicht nur unser Privatraum ist, sondern mein zukünftiger Arbeitsplatz. Und dieser sollte in nicht zu ferner Zukunft fertig gestellt werden. 
Und wisst ihr, wenn ich an meine Grenzen komme was mir in erster Linie hilft? Mir Zeit zu nehmen um zu beten. Um mich beruhigen zu lassen, zu relativieren und wieder einen anderen Blick zu bekommen.

Jedes Mal nach dem Gebet bin ich wieder neu genordet, in dem Sinne das ich gelassener bin.

Wie gut diese Kraft an der Seite zu haben, denn alleine gegen die eigenen Grenzen anzugehen ist doch  sehr mühsam.

Also, wenn auch ihr Träume und Visionen habt....wisst das es kein Spaziergang ist. Aber haltet durch und wenn es mal nicht mehr geht tut euch etwas Gutes. Kümmert euch um eure Seele, denn die muss immer wieder gestärkt werden.

In diesem Sinne habt einen schönen Tag.....
Ina

Sonntag, 27. September 2015

kT........körperlicher Tiefpunkt



heute könnte ich euch von meinem kT berichten. Letztens ging es um ein eT (emotionales Tief), heute um ein Körperliches. Spätestens ab Freitag kann ich den Sonntag nicht mehr abwarten um mich auszuruhen.

Die drei Monate machen sich bemerkbar.....Tag für Tag, bis in den späten Abend zu arbeiten, körperlich wie geistig......erschöpft so langsam.
Meine Knochen wollen sich ausruhen und werden immer schwerer.

Also suche ich mir Dinge die mich motivieren.......ich male mir Bilder vor Augen wie es alles aussehen wird, ich gestalte gedanklich Hochzeiten, überlege Leckereien und wechsel meine Tätigkeiten zwischen praktischer und gedanklicher Arbeit ab.

Letzte Woche brauchte ich noch etwas mehr und habe mich für eine halbe Stunde in ein Cafe gesetzt und einen Cappu genossen um mich zu motivieren dieses selbst bald so leben zu können.

Freitag hatte ich meine letzte Beratung in meiner alten Praxis und ich bin gespannt wie es sein wird im neuen Haus weiter zu beraten.
Wird es alles so laufen wie ich es mir vorstelle? Wird es miteinander so zu kombinieren zu sein? Cafe, Beratung, Workshops?
Wachstum, Perspektive, Lebensgenuss?

Ich bin zwischen der ganzen Erschöpfung aufgeregt und gespannt. Kann die 14 Tage bis zum Umzug kaum abwarten und bin sicher Tag für Tag die Kraft zu bekommen die ich noch brauche.

Warum? Weil ich weiß das es unser Weg ist und dazu die Zusage steht die nötige Kraft zu bekommen. Nicht im vorraus und am Abend kann ich es mir auch oftmals nicht vorstellen. Aber am Morgen und auch immer wieder zwischendurch ist es als bekäme ich eine Kraftdosis für den nächsten Arbeitsschritt.

Nicht überfließend, aber ausreichend für jeden neuen Schritt.
Mit dankbaren Grüßen
Ina

Sonntag, 13. September 2015

keine Bildschönheiten....



sicherlich vermisst ihr es  hier mal wieder ein paar schöne Bilder zu sehen....ich auch. Geht  aber nicht......im Moment bin ich nur umgeben von Unordnung und Dreck.

In der Wohnung stehen schon gepackte Kisten und Deko hat keinen Raum mehr. Mein Auto hat sich zu einem Baustellenfahrzeug entwickelt und ist somit voller Staub und diverses anderes. Auf der Baustelle bin ich umgeben von Schutt und allen anderen Arten von Dreck und in meiner Praxis ist es zwar noch ordentlich, aber auch dort habe ich das putzen schon eingestellt......denn übernächste Woche wird auch da gepackt.

Ich finde es sehr entspannt nicht zu putzen, aber mir fehlt mittlerweile schon das Schöne fürs Auge.

Wie sehr kann ich mich dann über den Sonnenuntergang freuen, den ich auf der Heimfahrt von der Baustelle sehen kann.
Wie sehr freue ich mich dann den Biergarten ein wenig aufzuräumen und zu überlegen wo ich die Blumenzwiebeln setzen kann die ich spontan vom einkaufen mitgebracht habe.

Man braucht das Schöne, das was Ordnung um einen herum schafft........es ist wie ein Ruhepol in dieser Zeit. Für eine Zeit kann man das aushalten, vor allem wenn man eine solche Perspektive wie ich hat.
Aber was ist wenn man das nicht hat?
Da kann ich froh  und dankbar sein und bin es auch......und dann lässt es sicher auch verschmerzen wenn hier eine Zeitlang keine schönen Bilder zu sehen sind. Dies hoffe ich zumndest auch für euch.....

Manchmal braucht man es den Blickwinkel  zu verschieben um dann wieder dankbar zu sein, auch wenn es gerade nicht optimal ist.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag und einen ganz guten Start in die kommende Woche
Liebe Grüße
Ina

Samstag, 5. September 2015

eT......emotionaler Tiefpunkt


den habe ich im Moment. So sitze ich heute morgen schon einmal weinend am Küchentisch weil mich die Bilder von den Flüchtlingen die zu Fuß nach Österreich und Deutschland laufen, tief berühren. Dazu das Bild des toten Kindes am Strand, das seit Tagen durch die Presse geht.

Ich lese von Babys die auf den Meeren über Bord geschmissen werden weil sie so laut weinen und man Angst hat das das ganze Schlepperboot erwischt wird.

Manchmal bin ich versucht die Zeitung zuzulassen, bei facebook über die Berichte hinweg zu scrollen und die Nachrichten nicht mehr anzuschauen.

Gerade da ich im Moment auch einne eT in Bezug auf unser Haus habe. Diese Woche bekommen wir die Nachricht das eine ganze Treppe dringend ausgetauscht werden muss, da sie durch und durch verholzwurmt ist.

Dazu gibt es Schwierigkeiten mit der Terasse die auf das Dach gebaut werden soll und die Arbeiten an sich gehen langsamer vorran als gedacht.
Dabei wollen wir in drei Wochen umziehen und stehen unter Druck. Zwischendurch sehe ich unsere ganzen Sachen die in das dreckige Chaos umziehen und nachher nicht mehr zu gebrauchen sind.

Manchmal bekomme ich zu hören das man es uns ja gleich gesagt hat....aber heißt das das man nur Dinge angehen kann die einen nichts kosten?

Ja, uns kosten diese Dinge im Moment etwas. Nerven, Erschöpfung und Unsicherheiten. 

Welche Sorgen in Anbetracht dessen was ich am Anfang geschrieben habe. Und dennoch sind es meine Sorgen, meine Gedanken und Gefühle.
Mit diesem Spagat ist es schwer umzugehen.

Denn trotz all dem was in der Welt vor sich geht, läuft unser Leben weiter und wir müssen es auch weiter gestalten.

Und dann kann es solche eT´s geben. ET´s die einen am Samstagmorgen in der Küche sitzen und weinen lassen.

Wie gut ist es da einen Glauben zu haben der Halt gibt. Ganz ehrlich wüsste ich so manches mal nicht wo ich sonst meine Perspektive herbekomme.
Dazu lese ich immer wieder die Bibel um Kraft zu bekommen.
Und dort gibt es folgende Verse, die ich schon vor zwei Wochen bei einem kleineren eT gelesen habe und die ich mir jeden Tag aufs Neue sage, weil sie nie an Gültigkeit verlieren.

Sie stehen in Psalm 84:

Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind!
Sie gehen durch das Tränental und machen es zu einem Quellort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen.
Sie gehen von Kraft zu Kraft. Sie erscheinen vor Gott in Zion. 
 
HERR, Gott der Heerscharen, höre mein Gebet! Vernimm es, Gott Jakobs! 
Blicke doch, Gott, auf unseren Schild! Schaue an das Gesicht deines Gesalbten!

Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.
HERR der Heerscharen! Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut!

Das ist für mich der Knaller und gibt Trost, Hoffnung und Kraft von Tag zu Tag.
Diese Worte geben mir die Kraft mit den eT´s umzugehen, aber auch ganz praktisch Hoffnung für das weitergehen mit  unserem Projekt. Denn wir bekommen die Kraft Tag für Tag. Nicht im Vorraus, sondern Stück für Stück.

Das sind Worte die in meien Situation und in mein Herz hineinsprechen. Und mit dieser Kraft kann ich mich auch wieder dem Weltgeschehen öffnen und schauen was ich wann und wie hier tun kann.

In diesem Sinne die liebsten Grüße und neue Hoffnung und Perspektive wenn auch ihr vielleicht gerade in einem persönlichen eT seid.
Ina

Dienstag, 1. September 2015

Erfahrungen in Hollandia


Oftmals wird mir in dieser Zeit gesagt wie mutig wir doch sind ein solch großes Projekt anzugehen. Ich selbst empfinde das gar nicht so.

Und natürlich gibt es auch bei mir Momente in denen mir Angst und Bange wird. So z.B. als wir letzte Woche in Holland waren um für das Cafe einzukaufen.

Es war geplant und es ist auch so gekommen....wir haben Geld ausgegeben. Wie schön dies zu dürfen....uns so wanderte ein schönes oder auch nützliches Teil nach dem anderen in den Einkaufswagen.
Wir haben uns über so viele Schnäppchen gefreut, aber dann kippt das ganze.

Immer ist es das gleiche, irgendwann kommt bei mir der Punkt an dem sich leichte Panik einstellt. Dieses mal war es soweit als wir uns vollkommen fertig in einem Lokal etwas zu Essen bestellten.

Leise schlich sich der Gedanke in meinen Kopf das es auch ein Brötchen aus dem Supermarkt tun würde, schließlich haben wir gerade so viel Geld ausgegeben.
Wie kann ich mich jetzt hier hinsetzen, nachdem wir schon so viel Geld ausgegeben haben und auch für den Umbau noch brauchen werden.

Wohlgemerkt- wir waren in keinem Sternerestaurant, sondern haben einen kleinen Salat gegessen.
Darum geht es auch gar nicht, letztendlich merke ich an dem Punkt das in mir leise Ängste schlummern.....
Ich gehe noch einmal alle Dinge die wir gekauft haben, durch und stelle fest das wir gut eingekauft haben und dennoch.......

Danach gehen wir zu unserem Auto zurück und bekommen einen totalen Schock. Der Parkplatz stand voll mit Marktständen und unser Auto war nicht zu sehen.

Das darf nicht wahr sein- das Auto abgeschleppt in Holland....das ist teuer und dauert bis wir es wieder haben.

Ein Lastwagen, aus dem die Stände geholt wurden, steht auch auf dem Platz. Drumherum einige Arbeiter. Wir gehen hin und........sehen hinter dem Lastwagen unser Auto stehen. Eingebaut in die Markststände.

Mein Herz ist total erleichtert. Die Männer beobachten uns beide, wie wir total geschockt da stehen und lachen. Fragen uns was los ist.......oh mei.

Ich versuche den Wagen aus den Ständen herauszumanövrieren, wobei sich die Umstehenden noch einen kleinen Spaß machten.
Aber das machte nichts, schließlich war es lustig - für die anderen. Zwei Blondinen ......na ihr wisst schon.
Auch wir mussten schon wieder lachen.
Einer erbarmte sich denn doch und stellte die Stände wieder ein bischen beiseite. Als ich dann noch die Parkgebühr bezahlen wollte, kam der Wächter und sagte mir das ich so rausfahren könnte......

Ich war platt und mir stiegen Tränen in die Augen.
10 Euro geschenkt und nicht abgeschleppt worden. Das war für mich ein ganz persönliches Geschenk. Ein Geschenk mit dem Gott mir sagte. "Mädchen- du darfst es dir zwischendurch gut gehen lassen. Du bist an meinem Projekt und ich sorge für dich- du machst das gut"

Es scheint ein Peanut zu sein. Schließlich macht uns dieses Essen nicht bankrott. Aber es ist so viel Geld was durch unsere Finger geht und manchmal macht es mir Angst. Dann wird mein Kopf ganz eng und ich sehe nur mit Scheuklappen auf das was eigentlich unmöglich ist.

Und dann kommt der Hammer...noch im Auto sehe ich bei Whats App die Frage nach unserer Kontonummer für das Cafe und bekomme in den nächsten Tagen eine "Glaubensspritze" von 500 Euro für das Projekt.

Ich bin dankbar......Gott sieht mein Herz und geht darauf ein.
So viel zu meinem Mut. Ich bin zwar wirklich ein bischen  mutig, aber durchtragen tut er mich nicht, da kommt dann irgendwann das Hasenherz zum Vorschein. Wie gut tut es da jeden Tag neu diese Kraft von oben zu bekommen.
In diesem Sinne
Ina


Montag, 17. August 2015

belebende Gedanken


Manchmal werde ich gefragt warum wir das ganze, mit dier viiiieeeele Arbeit überhaupt mache. Schließlich bin ich schon 51 und für solch ein Mammutprojekt nicht gerade die fitteste.

Wenn es hoch kommt kann ich vielleicht noch knapp 20 Jahre im Cafe sein und ob ich da mit über 60 noch rumturnen möchte ist ja auch die Frage.
Schließlich werde ich nicht jünger.

Ne, werde ich nicht und ja das weiß ich alles. Ich bin dabei wenn ich morgens aufstehe und meine Knochen schon länger brauchen um dem Tag entgegen zu gehen. Und wenn ich dann noch, frisch aus dem Bett, an einem Spiegel vorbeikomme dann frage auch ich mich manchmal wo der Elan für diesen neuen Tag herkommen soll, geschweige denn für dieses Projekt.

Nach der Dusche sieht die Sache schon (etwas) anders aus. 

Dann erwacht auch mein Körper so langsam zu neuem Leben. Das heißt nicht das er so fit ist wie vor zig Jahren.
Aber meine Gedanken beleben ihn......denn:

- ich liebe es mein Leben zu gestalten
- ich mag es weiter zu kommen
- ich möchte weitergeben womit ich beschenkt wurde
- ich habe es einfach auf dem Herzen
- ich habe einen Mann der es auf dem Herzen hat
- ich habe ein Herz das immer so komisch anfängt zu pochen wenn es um diese Vision ging und geht

Heißt das das nun alles glücklich ist in meinem Herzen? Das ich es nicht abwarten kann auf die Baustelle zu kommen und die ganze Zeit mit einem Grinsen voll lauter Glück durch die Gegend laufe?

Ne- so ist es nicht.
Im Gegenteil- im Moment haben wir nach 6 Wochen Non Stop einen Tiefpunkt.
Unsere Körper sind gerade müde.....wir haben das letzte Jahr und dieses Jahr unseren Urlaub aufgespart um ihn jetzt verarbeiten zu können. Er fehlt uns aber, denn wir sind ja keine 20 mehr.

Aber wisst ihr? Das ist nicht schlimm. Es ist in Ordnung fertig  zu sein. Das heißt im Umkehrschluß nun nicht  das wir es nicht wieder tun würden (obwohl es gut ist das man vorher nie genau weiß wie es laufen wird)

Weil ich genau weiß das meine Seele sonst traurig würde, wenn ich nicht das lebe was in meinen Gedanken und ,meinem Herzen ist.
Deswegen nehme ich diese viele, scheinbar endlose Arbeit in Kauf.
Auch wenn ich dadurch für andere verrückt erscheine. Und das höre ich nicht selten......und wenn ich morgens am Spiegel vorbeigehe, dann denke ich das auch für einen Moment.
Bis ich geduscht habe und mein Kopf meine Gedanken wieder freigibt......

In diesem Sinne
Ina
* mehr auf unserem Cafeblog: http://hauslebensart.blogspot.de/

Freitag, 14. August 2015

Verwunderung


ein schönes Wort: Verwunderung.....

Letztens las ich von einer Frau die erblindete und durch eine OP aber für kurze Zeit wieder sehen konnte.
Der Arzt machte ihr keine Hoffnung ob sie nun nur für drei Stunden, drei Tage oder länger sehen würde. Das fand sie sehr verwunderlich, war doch dieses aufnehmen der Schönheit um sie herum, die Farben und Formen ein solches Geschenk, das es sich auch für drei Stunden lohnen würde zu sehen.

Sie sagte alles in sich auf und wunderte sich über all das Schöne und darüber das andere Menschen scheinbar achtlos an ihnen vorbeigehen.

Aber wie schnell können auch wir uns dabei ertappen......wir sind Beschenkte und merken es nicht.

Und genau deswegen....versuche doch mal einen Tag lang Dinge mit Verwunderung zu betrachten und die Dinge wirklich zu sehen.

Und dabei geht es nicht nur um Naturschönheiten..... ich wundere mich im Moment ganz oft über "einfache" Baumaterialien.
Dachte ich das dieses oder jenes nur eine Holzplatte oder Folie ist, so erfahre ich nun das diese Platte diese und jene Eigenschaften besitzt oder die Folie in sich ganz viele Wunder enthält.

Da sind Menschen die sich sehr viele Gedanken gemacht haben und unsere Welt damit oftmals besser machen. Darüber wundere ich ich mich, neben den Naturschönheiten, im Moment sehr häufig.

Wie reich sind wir doch, auch wenn wir es nicht auf Anhieb sehen- wie z.B. bei den Holzplatten und Folien.
Reich bin ich auch mit meinen neuen Cafelieferanten, die es uns ermöglichen ein schmackhaftes Frühstück zu zaubern. 



Also lasst uns die Augen aufhalten.

In diesem Sinne liebe Grüße
Ina


Dienstag, 11. August 2015

Wohlgeruch


außer Cafe aufbauen, renovieren und arbeiten in der Praxis passiert bei mir im Moment nicht so sehr viel.
Deswegen kann ich euch auch nicht so viel berichten.

Zwischendurch versuche ich mir immer mal wieder Momente zu nehmen in denen ich den Sommer wahrnehme, aber dies ist nicht sehr häufig der Fall. Meistens wenn ich am Heimweg an Feldern vorbeifahre oder beim schließen des Autodeckels einen genießerischen Blick in den Himmel werfe.

 


Denn bevor unser privater Umzug läuft möchte ich die ganze Cafeplanung und den Einkauf fertig haben, damit ich mich auch noch  dem packen unserer Wohnung und streichen  der Wände im neuen Heim widmen kann.

Wenn wir denn im Haus wohnen, werde ich mich  der Speisekarte widmen und verschiedene Dinge ausprobieren. Dazu erlernen mit der Espressomaschine umzugehen und die anderen Gerätschaften ausprobieren.

Auch  haben wir schon einen Probedurchlauf anvisiert und  eine Weinprobe terminiert, bei der dann neben den Weinen die wir schon ausgesucht haben, ein Wein von Gästen selbst für unser Repertoire ausgesucht werden kann.

Ihr merkt....ein straffes Programm. Umso mehr freue ich mich über so freundliche und liebevolle Dinge wie das Päckchen das heute ankam.

 


Eine mir bekannte Seifenmacherin hat mir, mal eben  einfach so, ein Päckchen geschickt.
Das lässt mich innehalten, genießen und rührt mich wirklich an.

 

Der Beutel selbst bedruckt, das Papier auch.......


 

Liebevoll verpackt..............



und voller guter Zutaten.....




Als ich das Päckchen aufmachte, kam mir schon ein echter Wohlgeruch entgegen.....




Und dann noch der tolle Stempel darauf.......



Über so etwas kann ich mich tierisch freuen.

Ganz herzlichen Dank noch einmal........

Meiner Seele wurde wohl getan......durch die Düfte, das an mich denken und dann auch noch beschenken.

Aber auch ohne Päckchen gibt es genug Dinge mit denen uns im Laufe des Tages wohlgetan wird. Was ist es heute bei dir?

In diesem Sinne ganz liebe Grüße
Ina

Dienstag, 4. August 2015

Berührt......


Guten Morgen ihr Lieben,

in dieser ganzen Umbruchszeit bin ich emotional so manches mal ein wenig hin und hergeworfen.
Manchmal weine ich aus heiterem Himmel, einfach weil ich mich so freue das wir endlich einen Traum umsetzen können.
Manchmal weine ich vor Erschöpfung und manchmal weil es so viele Entscheidungen sind die ich treffen muß.

Dann wieder sitze ich in dem Garten und kann die Atmosphäre vor Glück, Vorfreude und Dankbarkeit nicht begreifen.
Na und dann kommen solche Dinge wie am Samstag.

Die Fassade sollte nun abgerissen werden und es haben sich 5 Flüchtlinge aus unserer Gemeinde gemeldet um zu helfen.

Ich war angespannt wegen der Fassade und was sich nun darunter verbirgt, bzw, uns erwartet. Dann die oben genannten emotionalen hin und her`s.

Und dann ackern da fünf Menschen, mit denen wir so gar keinen Kontakt haben- einfach so für uns.
Wir hören voneinander, haben Spaß und sind berührt von ihren Geschichten.

Am Ende des Tages haben wir einen  Betonklotz freigeschält, der seine Hässlichkeit noch mehr offenbart als vorher und nur so schreit das es endlich zu einer Schönheit entfaltet werden will.

Ich bin echt kaputt, wir verabschieden die lieben Helfer voller Dankbarkeit, wollen ihnen wenigstens das Bahngeld geben und dürfen es nicht- es ist ihr Geschenk an uns. Und sie waren dankbar das sie bei uns sein konnten.

Das hat mich so berührt das ich leider wieder weinen musste. So etwas berührt mich so sehr das ich es kaum beschreiben kann......
So viel zu unseren Flüchtlingen.

In diesem Sinne, habt einen schönen Tag
Ina

Freitag, 31. Juli 2015

30


Unser Ältetser wird heute 30...ich glaube es kaum!

Knackeheiß war es an dem Tag und ich wollte eigentlich noch in den Sommerschlußverkauf um Stoff für sein Bettchen zu kaufen.
Aber da entschied er sich doch zwei Wochen eher auf die Welt zu kommen.

Bis heute ist Pünktlichkeit eine seiner Eigenschaften und viele mehr dazu.
So erinnere ich mich gerne an verschiedene Situationen die schon seine Geschäftstüchtigkeit in jungen Jahren zeigte. In der Bauzeit unseres Hauses damals- er war 10- baute er sich auf dem Grundstück davor eine kleine Bretterbude, kaufte bei Aldi Süßigkeiten und Getränke und packte diese in kleine Beutel und Becher. Die verkaufte er an die Nachbarskinder zu einem etwas angepassteren Preis.

Diese standen Schlange bei ihm und die Eltern bei mir weil die Kids ihr ganzes Geld ausgaben.

Wir sind stolz wie er mit seinen Ideen und seiner Zielstrebigkeit sein Leben meistert, aber auch das genießen nicht zu kurz kommt.

Er kannn hart arbeiten und dann auch wieder seine Freizeit genießen, was in München mit seinen vielen sportlichen und schönen Möglichkeiten nicht so schwer ist.

Wir sind so froh das er unser Sohn ist.

"In diesem Sinne, habe einen feinen Tag!!"

Und wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr auch das Leben genießen und dann wieder ackern? Oder seid ihr eher die "Nur-ackerer"

Für mich ist das immer wieder etwas was ich mir bewusst sagen muss. Denn da ich auch gerne arbeite und als Selbstständige auch immer etwas zu tun habe, kann ich mich darin schnell verlieren.

Aber wichtig ist es beide Bereiche zu leben. Nicht immer zu jeder Zeit zu gleichen Teilen, aber doch im Blick zu haben.
Also, lasst es euch gut gehen
Ina


Mittwoch, 15. Juli 2015

der rote Faden......


.....wie ist das eigentlich bei euch? Seht ihr in eurem Leben einen roten Faden? Gibt es bei euch Dinge die sich in eurem Leben immer mal wieder zeigen?

Sei es die Anfrage ob ihr etwas dekorieren könnt, etwas schreiben oder initiieren könnt?
Oder gibt es bei euch in der Ursprungsfamilie vielleicht auch bestimmte Dinge die sich, in Bezug auf eure bestimmte Begabungen, wie ein roter Faden entlangschlängeln?

Schreibt doch einfach mal auf, welche Berufe und Begabungen ihr in eurer Ursprungsfamilie entdecken könnt. Dann schreibt auf welche Dinge euch in Filmen, Büchern, Gesprächen am meisten berühren und ansprechen.
Welche Träume habt ihr als Kind gehabt? Was haben eure Eltern zu euch gesagt was ihr gut könnt oder wobei ihr die Zeit vergesst.

Dazu dann die Dinge weswegen ihr vielleicht des öfteren angefragt werdet.
Sammelt alles und schaut ob sich ein roter Faden durch euer Leben zieht.

Und wenn ihr dem noch nicht nachgeht, wäre es vielleicht jetzt an der Zeit einmal darüber nachzudenken.

Ich habe als Kind immer schon gerne bedienen und Lehrerin gespielt. Dazu war ich sehr kreativ, bei mir wurden Schränke, Wände u.a. schon sehr früh angemalt und umgestellt.
Nun, Lehrerin bin ich im gewissen Sinne mit meinen Vorträgen geworden und Bedienerin werde ich jetzt noch dazu. Un din meinem Cafe werde ich mein Faible für das Schöne ausleben können.

Als ich in den letzten Tagen noch einmal so darüber nachdachte, fiel mir ein das meine Großeltern selbst auch Gastronomie hatten. und mein Vater war auch sehr kreativ. Er hatte immer neue Ideen und werkelte, stellte Möbel um und strich in den neuesten Trends die Wände an.

Aber seinen Höhepunkt hatte er sicherlich als er in jungen Jahren ein Auto selbst gebaut hat. Aus den unterschiedlichsten Teilen, auf der Kegelbahn seiner Eltern baute er dieses Auto selbst:

 

Als es fertig war, wurde die Wand durchgbrochen und die erste Fahrt unternommen.

In diesem Sinne freue  ich mich  darüber das ich etwas davon abbekommen habe.
Liebe Grüße
Ina

Montag, 22. Juni 2015

Erfahrungen.......


Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende und konntet es genießen.

In der letzten Zeit ist mir immer mal wieder der Satz: "Tja, das ist eben meine Erfahrung die ich gemacht habe" begegnet.

Erfahrungen sind gut, wir sammeln sie um uns  unser Lebenskonzept zusammenzustellen.
Es gibt gute und schlechte Erfahrungen die uns helfen ein gutes Leben zu führen.

So können mir selbst schlechte Erfahrungen für die Zukunft eine Hilfe sein. Denken wir einmal daran das es eine schlechte Erfahrung ist wenn wir dauerhaft zu wenig trinken. Irgendwann machen sich Kopfschmerzen breit und wir können daraus lernen und werden hoffentlich aus dieser Erfahrung schlau.

Aber dann gibt es auch schlechte Erfahrungen die uns an die Kette legen.

Ich habe die Erfahrung gemacht das ich immer wieder auf die Nase falle wenn ich etwas initiiere......
Ich habe die Erfahrung gemacht das mir sowieso nicht zugehört wird......
Ich habe die Erfahrung gemacht das Träume nur Schäume sind......

Und schwupp die wupp sitzen wir in einem selbstgebauten Kerker, der uns unserer Freiheit beraubt.....denn wir haben ja schon die Erfahrung gemacht das es für mich sowieso nichts bringt.

Vielleicht kennst du den einen oder anderen Kerker der dich gefangen hält und vielleicht ist es für dich dran diesen Kerker zu verlassen.

Dich deiner alten, negativen, unguten Erfahrungen zu entledigen, sie loszulassen mit dem Gedanken:

"Ja, diese Erfahrung habe ich gemacht.......aber das heißt nicht das es wieder so sein muß. Ich lasse mich durch diese negative Erwartungshaltung nicht meines Lebens und meiner Möglichkeiten berauben."

Das wäre doch auch mal eine Erfahrung wert, nicht wahr?

In diesem Sinne wünsche ich euch eine ganz schöne Woche und lasst euch nicht von diesem etwas daneben geratenen Sommeranfang eurer Freude berauben.

Ina

Dienstag, 16. Juni 2015

alles hat zwei Seiten......


........das wird mir bei mir selbst, wie auch in den Gesprächen mit anderen immer wieder neu bewusst.

Möchte ich selbstständig sein, dann muß ich damit leben mehr zu arbeiten oder auch zu arbeiten wenn es mir mal nicht so gut geht
Ich muß immer wieder aquirieren oder stehe vielleicht unter dem Druck immer wieder Neues bieten zu müssen.

Möchte ich Kinder haben, muß ich damit leben das sie mir in der ersten Zeit meine Freiheit einschränken und der Schlaf ein Luxusgut wird.

Möchte ich einen schönen Garten haben, muß ich vielleicht damit leben Rückenschmerzen zu haben

Möchte ich meinen Rücken stärken, muß ich  an die mir öden Geräte gehen und trainieren.

Möchte ich eine gute Ehe haben, werde ich investieren müssen und auch an der einen oder anderen Stelle an meiner eigenen Persönlichkeit arbeiten und Kompromisse schließen müssen.

Möchte ich gerne Vorträge halten (ja, sehr gerne.....) dann muß ich sie auch schreiben....und das macht mir gar nicht viel Spaß.

Möchte ich ein Cafe in einem alten Haus eröffnen, dann werde ich das Haus auch restaurieren müssen........und das wird wahrscheinlich auch an meine Grenzen gehen.

Natürlich gibt es diese Geschenke wo alles passt und nur Freude macht. Aber meistens ist es auf dieser Welt so, das eben das eine auch das andere bedingt.

Sicherlich ist es dann auch legitim zu stöhnen und zu sagen das es einem zur Zeit alles zu viel wird. In den letzten zwei Jahren habe ich auch immer wieder mal gesagt das es mir zu viel wird mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit der Verwirklichung unserer Vision, die einer Berg- und Talbahn glich.

Wichtig allerdings finde ich, sich immer wieder bewusst zu machen welches das eigentliche Ziel ist und das es bei Sonnenschein, eben immer auch Schattenseiten gibt. Das ich  mich aber  nicht in den negativen Seiten verliere, sondern darauf schaue welches Ziel ich damit erreichen kann und ja auch gerne erreichen möchte.

Oftmals schwirrt der Anspruch, das es uns immer gut gehen muß und die Dinge leicht sind, in unseren Köpfen herum. Gefüttert wird er durch diverse Medien, Werbung und dem Denken das uns doch eigentlich die Welt gehört.

Meistens ist es aber nicht so und wir sind ganz altmodisch darauf angewiesen unser Denken zu kontrollieren und bereit zu sein Anstrengungsbereitschaft zu zeigen.

Wie sagte man schon früher? "Von nichts kommt nichts".......und so ist es eben auch meistens heute noch. Auch wenn uns die Umwelt oft weiß zu machen versucht das man sich doch nur dieses oder jenes zu wünschen braucht und es kommt vom Universum ganz alleine zu uns.

Letztendlich ist die Frage ob man bereit ist die evtl. Schattenseiten zu tragen und sich mehr an dem zu freuen was das Ziel mit sich bringt.
Nur dann wird man erfüllt sein im Leben und es auch genießen können. 

Denn sonst wird das Leben schwer und es ist vielleicht nicht der richtige Weg für einen selbst.

In diesem Sinne, liebste Grüße
Ina




Dienstag, 26. Mai 2015

ein Spaziergang mit rätselhaften Worten


erst heute kann ich euch von unserem wunderschönen Pfingstwochenende, mit vielen emotionalen und ermutigenden Momenten, berichten.


 

In den letzten Monaten hatten wir immer wieder das Gefühl vor einer verschlossenen Tür zu stehen, die aber eigentlich offen sein sollte.

 

Ich habe so gehofft nach diesem WE klarer zu sehen und ich sehe klarer.




 Wir haben an diesem Wochenende so viele Dinge erlebt, das wir noch voll sind mit 1001 Gedanken.



So haben wir viele gute Impulse bekommen, sehr gute Gottesdienstzeiten gehabt und Antworten bekommen.



Ich habe geweint, gelacht und andere mit mir.


Wir konnten Entscheidungen treffen und sind erleichtert.


 Dabei wird es einiges zu tun geben......





Einiges zum loslassen an die Seite gelegt werden müssen.....

 


Immer wieder werden wir den Blick für das große Ganze vor Augen holen müssen.




Leichtigkeit wird auf der einen Seite in uns sein und auf der anderen nicht wirklich spürbar


Aber Schönheit ist das Ziel und steht vor unseren Augen.....


  Es wird nicht  wirklich ein Spaziergang, birgt dennoch sehr viel Schönes.


Ich hoffe das wir immer wieder Menschen an unserer Seite haben, die  uns helfen und ermutigen um auf dem Weg zu bleiben, den wir gehen wollen.

So das wir nicht nach links und rechts schauen und uns verzetteln, sondern das Ziel erreichen das uns schon so lange vor Augen ist.


In diesem Sinne für heute........und morgen, da werde ich euch  schreiben können was es damit auf sich hat.

Für heute die liebsten Grüße
Ina


Donnerstag, 21. Mai 2015

Zufriedenheit Teil 1


und da stehen schon wieder die nächsten Feiertage vor der Tür.
Der Mai hat es ja wirklich in sich und ist auch in dem Sinne ein echter Wonnemonat, der uns viel freie Zeit beschert und es so manchem dadurch auch besser gehen lässt.

Doch auch ohne Feiertage sollte es doch genug Momente in unserem Leben geben an denen wir das Leben genießen können.

Aber dagegen spricht eine Analyse aus Amerika, die besagt das die Frauen in der heutigen Zeit  unzufriedener und unglücklicher sind als die Frauen vor 40 Jahren.
Dabei haben wir doch heute so viele Privilegien, Vorteile und Möglichkeiten die es früher lange nicht gab........

Aber vielleicht sind es auch an einigen Stellen zu viele Möglichkeiten, die uns somit auch immer mehr in eine innere Zerreißprobe stellen.

Nun wollen wir sicherlich nicht die Zeit zurückdrehen. Dennoch brauchen wir dringend in der heutigen Zeit Strategien oder auch Glücklichmacher um ein zufriedenes Leben zu führen.

Valorie Burton, amerikanische Psychologin und Trainerin stellt in ihrem Buch: "Das Geheimnis glücklicher Frauen. Wie sie mehr Zufriedenheit und Freude in ihren Alltag bringen" 13 Glücklichmacher vor.

Einige davon möchte ich euch heute hier weitergeben, die anderen folgen ein anderes mal.

1. Vorfreude

Sorge jeden Tag dafür das du etwas hast worauf du dich freuen kannst.

Ob es ein Abend mit einer Freundin ist, ein schönes Buch das man nach Feierabend lesen kann, einen Cappucchino den man sich in der Mittagspause im Straßencafe` gönnen kann, ein schönes Bad nach einem anstrengenden Tag oder was auch immer euch so einfällt, wenn ihr an Entspannung denkt.
Plant für jeden Tag etwas das euch gut tut und freut euch dann wie eine Schneekönigin darauf.

2. Lächeln

Finde an jedem Tag etwas worüber du lächeln kannst, vor allem an den schlechten Tagen

Selbst wenn du nur ein lächeln aufsetzt, das heißt ohne innere Beteiligung deine Mundwinkel nach oben ziehst, reagiert dein Gehirn positiv. Das sollte es uns doch wirklich leicht machen um einen Anfang auch an herausfordernden Tagen zu machen.

Umso mehr aber, wenn wir denn wirklich Ausschau halten nach Dingen die uns ein lächeln entlocken können und wir uns dann darauf einlassen.

Also Augen auf, Mundwinkel nach oben und wenn es denn noch nicht ins Herz rutscht ein Stoßgebet sprechen das es dort landen soll.

3. dienen

Versuche jeden Tag einem anderen Menschen etwas Gutes zu tun.

Ob du ihm einen Gefallen tust, ihn anlächelst, eine Überraschung machst, ihm zuhörst oder praktische Hilfe anbietest.......da wo du anderen Menschen etwas Gutes tust, bist auch du nachher beschenkt und fühlst dich gut. Es liegt ein Segen auf dem Geben, dem dienen....
Und in dem Moment wo du dem anderen etwas Gutes tust, bist du mit deinen Gedanken weiter von deinen eigenen Sorgen entfernt, als sonst.

4. ein kluger Umgang mit dem Geld

Versuche einmal mit weniger als 75% deines Einkommens auszukommen

Man sagt immer Geld macht nicht glücklich, aber das ist nun auch schon wiederlegt. Denn kein Geld macht auch nicht glücklich. Kein oder nicht genug Geld zu haben raubt einem sämtliche Energie für das Leben.Immer wieder nachdenken zu müssen wie die nächsten Rechnungen bezahlt werden können, zermürbt uns.
Wenn wir aber unser Auskommen haben, haben wir auch Wahlmöglichkeiten wie wir unser Leben gestalten wollen und damit auch mehr Zufriedenheit.
Aber die andere Seite ist eben auch wahr. Es macht auch nicht glücklich das Geld für immer mehr Dinge auszugeben oder  anzuschaffen.

Insofern schaut doch mal ob ihr wirklich all das braucht was ihr meint zu brauchen. Mit dem Thema Genügsamkeit, Einfachheit oder sogar dem Trend Minimalismus, setzen sich nun schon mehrere auseinander und da ist hier im Netz so einiges zu finden.

Setzt euch damit auseinander, welcher Weg für euch angebracht wäre.
Vielleicht ist ein wenig mehr Genügsamkeit durchaus etwas was für dich in Frage kommt, weil es dir mehr Freiraum beschert.


Das sol für heute erst einmal genügen.
Vielleicht ist ja der ein oder andere Gedanke für euch dabei, den ihr nun über Pfingsten bewegen oder auch schon einüben könnt.

Ich glaube das dies Dinge sind die wir immer mal wieder vor Augen haben müssen um sie nicht zu vergessen und uns auf das Wesentliche  zu konzentrieren.
So das wir, auch wenn es keine schönen Feiertage gibt, zufrieden sind und es uns gut geht.

Den nächsten Teil schreibe ich euch in der kommenden Woche.
Heute wünsche ich euch nun erst einmal ein schönes Pfingstfest.

Wir sind von heute bis Montag auf einer Gemeindefreizeit und ich bin schon sehr gespannt wie es werden wird.

Lasst es euch gut gehen ihr Lieben und habt es fein.
Ina






Freitag, 15. Mai 2015

1000 Geschenke


heute möchte ich euch ein Buch vorstellen das mich in den letzten Wochen oder fast schon Monaten begleitet hat.





Für mich ist es eines der besten Bücher der letzten Zeit.
Es ist ein frommes Buch das sich mit den Geschenken beschäftigt die wir Tag für Tag in unserem Alltag entdecken könnten, wenn wir denn unseren Blick darauf richten.

Ann Voskamp ist Kanadierin, Farmersfrau und hat 5 Kinder, die sie auch noch selbst unterrichtet. Sie hat ziemlich schlimme Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt, die sie an vielen Stellen bitter gemacht haben.

Irgendwann kam sie aber an einen Punkt an dem sie sich nicht mehr damit abfinden wollte und mehr von dem "guten" Gott erkennen wollte.

So hat sie ein Experiment gestartet in der kommenden Zeit 1000 Dinge zu finden für die sie dankbar sein kann.
Dadurch hat sich in so vielen Bereichen ihres Lebens etwas verändert, das sie das Buch geschrieben hat.

Es ist teilweise etwas poetisch oder lyrisch geschrieben und mit all den guten Gedanken kein Buch das man mal eben durchliest, sondern eher eines das man immer mal wieder in die Hand nimmt.

Ich schreibe hier ja auch des öfteren über das Thema Dankbarkeit und halte Vorträge zu dem Thema "spring hinein ins volle Leben". Und um das zu leben ist die Dankbarkeit mit eines der wichtigsten Bereiche.

Durch den Vergleich mit anderen meinen wir manches mal das uns bestimmte Dinge zustehen und sehen gar nicht mehr was wir schon alles haben. Aber auch das uns eigentlich nichts zusteht und wir dennoch so viel haben. Dies mag ein Punkt sein der manchen antriggern wird, aber mir hat das Buch aus der Seele gesprochen.

Überhaupt ist das Thema Dankbarkeit eines das in vielen Bereich immer präsenter wird. So gab es in der letzten Flow das Dankbarkeitstagebuch......Dankbarkeit schützt unsere Seele und hilft uns das Leben wirklich zu genießen.

Dabei ist es egal ob es um größere Dinge, wie ein neues Haus, Auto oder ein Urlaub geht. Oder um zwischenmenschliche Beziehungen die unser Leben bereichern oder auch um ganz profane Dinge wie Toilettenpapier.
Ich meine, überlegt einmal....ich finde das man über diese Erfindung echt dankbar sein kann.

1000 und abertausend Dinge gibt es die unser Leben bereichern.
Ich mache mich jeden Tag neu auf die Suche und es erreicht immer mehr mein Herz.

Vielleicht lasst ihr euch auch einfach mal darauf ein 1000 Geschenke in eurem Leben zu entdecken. Und ich denke das dies nicht spurlos an euch vorbeigehen wird.

Ich bin dankbar über freie Zeit die ich gleich gestalten kann, dankbar das ich morgen in Dinslaken bei einem Frauenfrühstück sprechen  und dabei die Ulrike vom Blog liebenswert kennenlernen kann.

In diesem Sinne wünsche ich auch euch ein wunderbares Wochenende mit 1000 Geschenken.
Liebe Grüße, Ina

Freitag, 1. Mai 2015

Im Rapsfeld........

Ein herzliches Willkommen im Mai.

Wie herrlich ist es doch von Tag zu Tag mehr zu sehen wie die Natur aufbricht und die ganze Umwelt fröhlicher aussieht.


Heute waren wir ein wenig "im" Rapsfeld spazieren. Diese Farbe ist einfach der Knaller und flößt die gute Laune literweise ein.



Aber auch die wunderschönen, rosafarbenen Blütenbälle sind einfach klasse.


Der Frühling ist einfach voller Hoffnung und Perspektive, deswegen leben wahrscheinlich auch so viele Menschen in dieser Zeit, und vor allem nach dem Winter, wieder auf.

Vielleicht hast du ja auch gerade eine Zeit in der du wieder eine Perspektive oder neue Hoffnung brauchst.
Dann möchte ich dich ermutigen deinen Blick auf das zu richten was gerade wächst und blüht und dich dabei daran zu erinnern das es im Winter kaum vorstellbar war das wieder neues Leben aus dem grauen Einerlei erwächst.

Aber Jahr für Jahr können wir darauf vertrauen das das karge und graue verschwinden wird und sich der Frühling letztendlich durchsetzen wird.

Und so ist es auch bei dir und mir. Es wird Neues entstehen, neue Perspektiven und Hoffnung wird wachsen.
Manchmal braucht es Zeit, Geduld und Vertrauen in sich selbst (und für mich auch in  Gott).......

Glaub mir, denn das habe ich mit meinen 50 Jahren schon einige Male erlebt. Nach jedem Winter kommt ein Frühling- so auch bei dir.

Ich wünsche dir ein zuversichtliches, erfrischendes und schönes 1. Maiwochenende.
Liebe Grüße
Ina



 
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