Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Montag, 23. August 2010

Einladung

bevor es nun ans packen geht (zum Glück brauchen wir nur dünne Sachen, das ist doch wohl eine gute Perspektive), möchte ich noch eine Einladung aussprechen.

Am 2.10. wird es ein Frauenfrühstückstreffen hier in Dortmund geben bei dem ich spreche. Das Thema wird sein:

"Herausforderung Alltag! Wie wir das Leben trotzdem feiern"

Wer also hier in der Nähe ist, ist ganz herzlich eingeladen. Ich würde mich freuen.

Hier einmal der Flyer dazu. Ich wollte ihn gerne als PDF hochladen, das hat aber nicht geklappt. Und nachdem ich nun einige Zeit hier herumgebastelt habe und es immer noch nicht klappt, habe ich den Flyer nun einfach fotografiert. Leider nicht so professionell, aber ihr habt zumindest die Infos.





Jetzt wünsche ich euch noch ein paar Spätsommertage die ihr so richtig genießen könnt. Dazu viele warme Sonnenstrahlen die euer Gemüt erwärmen.

Ich freue mich euch dann hoffentlich im September wieder hier zu treffen.

Alles Liebe bis dahin-

Ina

Sonntag, 22. August 2010

kleine Impressionen

ich habe heute für euch ein paar Impressionen aus unserem neuen Zuhause. Aus den verschiedensten Zimmern gibt es kleine Ausschnitte.

"Ganze" Zimmer werde ich euch erst nach meinem Urlaub zeigen, da hier und da noch etwas gemacht werden muss.

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...dies sind drei Bilder aus unserem Schlafgemach......


.....aus unserem Gäste- und Arbeitszimmer......



....leider sieht man es nicht so genau, aber wir haben den Schrank den man nur ein kleines Stück sehen kann mit einer wunderschönen Tapete versehen. Das Muster ist wie mit Stoff aufgesetzt.......


ein kleiner Teil unseres Wohnzimmers, das ich mir immer mit einem solchen Leuchter gewünscht habe.......


........eine andere geheimnsivolle Ecke......


........das ist ein Blick in unseren Kabuff, der an unsere Küche grenzt. Das werdet ihr genauer nachvollziehen können, wenn ich euch ein ganzes Bild schicke......

....immer vor Augen- Arbeit ist das halbe Leben, es gibt noch mehr.....


...immer wieder schön- Farben.....




....ein Blick in unser Esszimmer, in dem sogar seit drei Tagen auch wieder ein Esstisch steht. So können wir auch wieder richtig zivilisiert essen.



....dabei kann es sogar richtig gemütlich werden.....


.......meistens essen wir aber im Moment noch auf unserem Balkon. Wir mutieren so richtig zu "sehr interessierten" Nachbarn. Es ist ganz interessant da wir zu jedem Menschen versuchen eine Geschichte zu erfinden. Wird sich schon wieder normalisieren, wenn wir so richtig hier angekommen sind- denke ich :-)
Aber wir versuchen auch durch ein winken zur anderen Seite Kontakte zu knüpfen und die menschen hier kennen zu lernen.

Nun wollen wir mal einen Erkundungsgang in unserer Ecke unternehmen, mal sehen was wir hier noch entdecken werden.

Melde mich morgen noch einmal bei euch- einen schönen Sonntag
Ina

Donnerstag, 19. August 2010

eine kleine Begebenheit

Da es leider mit den Bildern im Moment nicht so klappt, möchte ich euch von einer kleinen Begebenheit erzählen die ich in der Renovierungszeit erlebt habe.

In so einer Zeit muss man ja des öfteren zu einem Baumarkt. Nun- auch wir waren mal wieder auf dem Weg dort hin. Aufeinmal fiel meinem Mann ein das wir nach einer speziellen Sache auch noch einmal in einem Laden schauen könnten der dort ganz in der Nähe war.

Da die Strassenführung dort etwas kompliziert ist und wir natürlich wenig Zeit hatten, fuhr mein Mann in eine Strasse die mir als "Nebenstrich" bekannt ist.

Das sagte ich ihm und er meinte das es bestimmt nur 2-3 Frauen sind die dort stehen und eine große Abkürzung um eben zu diesem besagten Laden zu kommen.

Also fuhr er hinein. Die Strasse machte eine Kurve und an diesem langen Stück stand eine Prostituierte neben der anderen.

Was soll ich sagen wie es mir ging? Ich würde mal sagen das ich natürlich sehr froh sein kann das mein Mann nicht wusste wie viel dort los ist, wobei ich da auch nie meine Zweifel hatte.

Aber ich muss sagen das ich mich nicht wirklich froh gefühlt habe. Da vor uns einige Autos fuhren in denen interessierte Männer saßen, fuhren diese auch entsprechend langsam.

Das heißt das wir in einem Schneckentempo hinter diesen Wagen herfuhren. Ich hätte mich verkriechen können, denn die Blicke der Prostituierten mir gegenüber waren nicht gerade entspannt.

Ich sagte nur "schitt- ich will weg hier" Aber wie- vor uns war eine lange Schlange. Mein Mann immer nur- "das tut mir leid, das wusste ich nicht"

Zwischendurch musste ich wieder total lachen. Mein Gesichtsausdruck wechselte zwischen diesen beiden Stimmungen.

Aufeinmal scherte mein Mann aus und nutzte eine Lücke um aus dieser Freierschlange auszubrechen.
Wie in einem Krimi quitschten die Reifen und wir waren weg- waren somit aber noch mehr auffällig.

Wahrscheinlich haben sich die Damen über uns amüsiert. "ein spießiges Pärchen fuhr mit vor Peinlichkeit niedergeschlagenenen Augen durch den Straßenstrich"- die könnte am anderen Tag in der Zeitung gestanden haben.

Es war für mich als Frau keine angenehme Situation.

Es standen die unterschiedlichsten Damen dort.

Frauen denen man ansah wie kaputt sie letztendlich schon sind, Frauen denen man den Drogenkonsum ansah, ganz junge Mädchen- die gerade mal in der Pubertät waren oder auch junge Frauen die aussahen als würden sie gerade einem Ferienjob nachgehen.

Aber was mich am meisten berührt hat waren die hochmütigen, stolzen Gesichter der Frauen die damit ein Stück ihrer Würde zu bewahren versuchten.

Diese Blicke sind mir sehr lange nachgegangen und ich hoffe das ich sie nie vergessen werde.

So bin ich auf der einen Seite umso dankbarer für all das Schöne mit dem ich mich umgeben kann, aber auf der anderen Seite würde ich gerne gerade in solchen Bereichen Hoffnung weitergeben.

Ich wünsche euch einen schönen Tag

Ina

Sonntag, 15. August 2010

alles in Bewegung

heute ist ein etwas useliger Sonntag. Es regnet den ganzen Tag in Strömen und es ist frisch, um nicht zu sagen ungemütlich. Also das beste Wetter um unsere Badewanne das erste Mal auszuprobieren. Was soll ich sagen- es war nett.

Es tat einfach gut die Wärme zu spüren und das prasseln des Regens draußen zu wissen. Den Gedanken das Sommer ist, habe ich dabei ein wenig ausgeblendet.

Gestern habe ich den ganzen Tag Gardinen genäht und habe dabei wohl einen Dauerzahlenverdreher im Kopf gehabt. Zumindest war es so das kaum eine Gardine die ich vorher gemessen habe, gepasst hat.

Dazu kam das die Decken hier viel höher sind und meine Stoffe nicht mehr wirklich passten. Ich sie aber unbedingt weiter hängen haben will. Das hat mich nicht wirklich entspannt.

Am Abend haben wir unseren ersten Ausflug von dieser Wohnung aus gemacht. Um 22 Uhr sind wir noch mit dem Rad zum Westfalenpark gefahren, haben uns davor an den See gesetzt (na gut, gestellt- weil uns nach einer Zeit der Rücken weh tat) und auf das Feuerwerk vom Lichterfest gewartet.

Einen großen Teil haben wir auch sehen können , den Rest verdeckten die Bäume. Mein Mann hat einen lecker Prosecco mitgenommen, den ich wohl ein wenig schnell getrunken habe.
Da ich sowieso schon nur ein Glas vertrage, hatte ich schnell das Gefühl eines Allroundfeuerwerkes.

Heute kommt nun ganz spontan unsere Tochter nach Hause. Bin mal gespannt, denn sie hat unser neues Heim noch nicht gesehen.

Tja und dann hat sich unser ältester Sohn vor ein paar Wochen um veschiedene Praktikumsplätze beworben. In seinem Studium des Dipl. Ing. kann man das gut gebrauchen.

So kündigte er schon mal seine Wohnung, lässt seine Post wieder zu uns kommen und hat seit 1 Woche einen Praktikumsplatz in Algerien.

In Algerien......Was soll ich sagen, denken? Ich finde es toll das die jungen Menschen so etwas in der heutigen Zeit viel mehr nutzen als wir es füher taten. Das sind Erfahrungen die in jedem Fall klasse sind.

Ich finde den Mut bewundernswert und gönne es ihnen von ganzen Herzen.

Aber irgendwie kommt mir der Gedanke da auch an uns. Wir müssen immer wieder loslassen, in die Ferne schweifen lassen..... das eine schippert in der Welt rum wie Karibik, Afrika und Asien. Das andere ist mal in den Staaten, dann mal wieder in Deutschland, dann evtl. in Berlin oder Brüssel und der nächste will nach Algerien um eine U Bahn mit zu bauen.

Gut das wir noch einen zu Hause haben. Es scheint als bliebe uns immer mal wieder eines oder zwei unserer Kinder mit denen wir dann zumindest Weihnachten feiern können.

Deswegen empfinde ich das Leben immer wieder voll in Bewegung. Ich finde es aber dadurch auch sehr bereichernd.

Jetzt werde ich erst einmal einen leckeren "Coffee drinken" und mich dann auch freuen das unsere Tochter kommt.

Euch allen noch einen schönen Sonntag und lasst euch durch das Wetter nicht so grämen.

Liebe Grüße
Ina

Freitag, 13. August 2010

kleine Einblicke ins Bad

hier kommen schon einmal ein paar kleine Einblicke ins Bad.




Das sieht doch wohl schon vielversprechend aus- oder?



Wie ich eben nun mal bin, kam ich auf die glorreiche Idee doch mal eben ein anderes Waschbecken in unsere Mietwohnung zu bauen.

Na ich finde das der Vermieter mit uns ein echtes Schnäppchen gemacht hat. Denn es ist doch definitv aufgewertet, finde ich.

Aber man kann ja alles auch wieder rückgängig machen.




Dieses Regal hängt nun über der Wanne........


Damit es klar ist worum es hier geht- eine kleine Erinnerung



Das Ganze wird gekrönt durch einen Kronleuchter.
Ich finde unser Bad ein hochherrschaftliches, königliches, inspirierendes, entspanntes, freundliches - einfach für mich schönes Bad.

Kann mich darüber total freuen.

Wenn es ganz fertig ist, zeige ich euch eine Raumaufnahme.

Nun werde ich mich an unseren Balkon begeben. Ich habe einiges von meinen rostigen Dekos mitgenommen und werde mal schauen wie ich es damit nett machen kann.

Nach unseem Urlaub wollen wir nach Holland fahren um dort noch nach Blumenkästen und Kübeln zu schauen. Ich habe dort einen Einkaufsschein um in den Großmärkten zu stöbern.

Gerade bei diesen Dingen lohnt es sich sowieso schon nach Holland zu fahren. Von den Preisen, aber auch von der Auswahl. Und ich muss sagen das ich jede Chance nutze um in mein geliebtes Niederland zu fahren.

Ich wünsche euch nun einen schönen Tag, macht das Beste draus

liebe Grüße
Ina

Mittwoch, 11. August 2010

Ja heute möchte ich euch ein paar Impressionen unserer Packorgie zeigen.

Dies sind ein paar unserer Kartons im Haus.......

......beim wegräumen der Schränke entdecke ich immer wieder Spuren und Hinterlassenschaften unserer Kinder.......

.......das leere Wohnzimmer nach dem verlassen der Umzugshelfer.....

........schwupp di wupp waren die Sachen in der neuen Wohnung.......



.......und damit die schönen neuen Zimmer zugestellt........




.......und damit habe ich mich dann in den nächsten Tagen beschäftigt.
Aber erst einmal durften wir noch lecker zusammen essen um das arbeiten feiernd abzuschließen.



Dann hatte ich euch ja noch versprochen ein Bild von meiner Herausforderung in unserer Wohnung zu schicken.




Nachdem wir in unserem Haus drei helle Bäder hatten, kam mir dies beim ersten Anblick einfach nur düster vor. Beim zweiten Mal war es schon besser.

Genauso wie bei dem Balkon, der kam mir ja auch beim ersten Mal recht klein vor, ist er aber gar nicht. Zumindest wenn man bedenkt wie viele Menschen "nebeneinander" sitzen könnten.

Nun gut, also das Bad brauchte von mir einen kleinen Kreativschub um sich in seiner Pracht zu entwickeln.

Und den bekam es- wie es denn nun aussieht, zeige ich euch nächstes Mal. Ich freue mich schon darauf, vor allem wenn ich bedenke das zwei unserer Kinder hier nun auch das erste Mal Bilder von unserem neuen Heim sehen.

Ich freue mich das wir nun schon so weit sind, denn ich merke das ich echt geschafft bin und sich meine körperlichen Herausforderungen im Moment sehr bemerkbar machen.

Wie gut das wir in knapp zwei Wochen noch unseren Urlaub vor uns haben.

Normalerweise wären wir in diesem Sommer gar nicht mehr weg gefahren. Aber da unser Sohn ja in unsere europäischen Gefilde (Gran Canaria) mit dem großen Schiff gepaddelt kommt, wollten wir ihn natürlich auch sehen. Das ist doch mal wieder echt passend von Gott so eingefädelt, er wusste das wir das jetzt gerade brauchen.

Das war es nun für heute- wünsche euch nun einen schönen Abend

Ina

Montag, 9. August 2010

ein Hallo aus der Kartonwelt

so langsam kann ich wieder aus den Kartonbergen herauslugen und da dachte ich mir das ich mich mal wieder melde.

Den Umzug haben wir sehr gut überstanden. Innerhalb von 2,5 Stunden war das ganze Haus leer und innerhalb von 2 Stunden unsere Wohnung voll.
Wir waren sehr dankbar für die vielen starken Helfer die so fleißig geschleppt haben. Danach hat eine Freundin den Grill angeschmissen und wir haben noch schön zusammen gegessen.

Ich muss sagen das bei mir danach die Luft raus war. Ich wollte nur noch sitzen, die Anspannung der letzten Packtage fiel ab und mir taten alle Knochen weh. Es kam aber noch ein befreundetes Paar, das sehr motiviert war. Das tat gut und hat mich noch zu dem einen oder anderen Handgriff motivieren können.

Unsere Helfer bemerkten das wir doch relativ wenig Möbel haben, das ist nun auch der Grund weshalb sich die Einräumerei hier ein wenig in die Länge zieht. Wir hatten einige Einbauten in unserem Haus und müssen jetzt sehen wie wir das hier managen.

Das witzigste war das unsere Küche hier wirklich ziemlich klein ist, allerdings die meisten Kartons hatte. Immer wieder kam "Küche, Küche......" Irgendwann kriegte ich mich vor lachen nicht mehr ein. Das Esszimmer war voll mit "Küche...."

Apropos Küche. Der liebe Schreiner erinnerte sich an dem Aufbautag daran das er sich zu einem früheren Zeitpunkt mal geschworen hatte nie wieder eine Ikeaküche aufzubauen. Zu zweit waren sie 12 Stunden daran sie einzubauen. Gut das er dies vergessen hatte oder wir ihm so lieb sind das er diesen Vorsatz in den Wind geschrieben hat.
Wie dem auch sei- sie steht und ich mag sie.

Ich werde euch in den nächsten Tagen wieder mehr berichten. Jetzt begebe ich mich erst einmal an unser letztes Zimmer das noch voller Kartons ist. Das Gästezimmer und Büro.

Aber alles in allem muss ich sagen das ich soooo dankbar bin das alles so gut geklappt hat und ich mich hier schon richtig zu Hause fühle.

Hoffe das bis zum nächsten Mal meine Kamera wieder auftaucht, dann kann ich euch ein paar Bilder zeigen.

Lieben Dank auch noch für die lieben Wünsche von euch. Das hat sehr gut getan.

Wünsche euch nun einen guten Wochenstart- es wird ein guter Tag.

Ina

Freitag, 30. Juli 2010

5 Stunden blau-gelb

ich liebe den blau-gelben Anbieter aus dem Land der Elche. Gerne sind wir auch mit den Kindern immer wieder dort hin gegangen. Jedes Kind hatte nach einiger Zeit schon ein Lieblingszimmer. Sie waren deshalb nie im Bällchenbad anzutreffen, sondern wollten sich in ihren Zimmern vergnügen.

Einmal war es so das mein Mann und ich durch das Haus gingen und aufeinmal eine Durchsage zu hören war.

"Lukas sucht seinen Bruder Phil. Er soll bitte sofort in sein Lieblingszimmer kommen." In dem Moment kam eine Lehrerin unseres Sohnes an uns vorbei und schaute uns ein wenig verständnislos an.

Wir aber dachten nur das Lukas sich schon immer zu helfen wusste.

Aber gut, das war damals, seitdem haben wir aber noch weitere schöne Zeiten dort verbracht. Immer konnte man etwas Nettes zur Deko erwerben und freute sich es zu Hause dann zu dekorieren.

Bis gestern.

Hat schon mal jemand eine Küche dort gekauft?

Wir bis jetzt auch nicht. Aber jetzt.

Toll geplant an den Pc`s waren wir voller Lust auf unsere neue Küche.

Bei dem erstenMA dachten wir noch recht positiv. Bis sich herausstellte das die Einkaufsliste die er uns gegeben hat, hinten und vorne nicht funktionieren konnte.

Wir zum nächsten MA. Neu bewaffnet in die große Halle der Bretter, Schrauben und Griffen.

Nach diesem suchen und finden stehen wir mit vier Wagen an der Kasse.

Wohlgemerkt vier Wagen und dann an einer sehr vollen Kasse.

Nachdem wir dort eine halbe Stunde standen, fiel mein Blick auf einen der Kartons.

Dort stand das Horrormaß 50x60.

Es ratterte und ratterte. 50 x 60 sollte definitiv nicht in unsere Küche.

Wagen ausgeschert. Andere Wagen bezahlt.

Unseren Sohn, der zur Hilfe mit war, in der HotDog Ecke abgestellt.

MeinMann und ich wieder zum nächsten MA. Ihr wisst sicherlich das diese oben im Haus in der entgegengesetzten Richtung sitzen, während die Kasse unten in der anderen Richtung ist- nicht wahr?

Diese MA ging noch einmal alles durch. Das Einkaufshaus wollte schließen. Die Lichter gingen aus. Aber sie nahm sich Zeit und sorgte dafür das wir alles bekamen, ging sogar noch mit uns in die Halle der unzähligen Schrauben etc. damit wir noch alles bekamen. Sie war wirklich kompetent und hatte alles im Blick.

Wir wieder an der Kasse.

21 Uhr schließt das Haus. Um 21.30 kamen wir raus.

Nur für uns blieb das Haus der Elche länger auf. (na gut, zwei andere verirrte, verzweifelte Menschen waren auch noch da)

Aber wir bekamen alles.

Und so durchlief ich einen Prozess der unglaublichen Begeisterung der schönen Dinge und Zeiten die man dort haben kann, zu einem verzweifelten " wie bekommen wir jemals diese ganzenTeilchen zu einem großen Ganzen" und dann einer Wut "warum sind die nicht alle so kompetent" zu einem " och, siehste- hier sind die Meschen dochnoch alle nett"

Mein Bild ist wieder gerade gerückt. Zum Glück brauchen wir die Küche nicht auf zu bauen. Das macht ein befreundeter Schreiner.

Ich werde jetzt schon um gute Nerven für ihn beten.
Denn er bekam einene solchen gehetzten Blick als wir ihm erzählten das wir eine I...küche gekauft haben.

So- nun ist der letzte Tag in unserem Heim das wir 16 Jahre bewohnen durften.

Noch einmal schlafen und dann war es das.

Im Moment kann ich das nicht so richtig realisieren. Denn ich sehe gerade nur zu das alles hier fertig wird und werde froh sein wenn wir alles in der anderen Wohnung untergebracht haben.
Aber ich denke der Moment wo es alles real wird,wird noch kommen.

Ich werde mich nun erst in der kommenden Woche wieder bei euch melden können, denn unsere Telefon- und Internetanlage muss erst wieder zusammengesetzt werden.

Lasst es euch gut gehen, freut euch das ihr gerade in euren schönen, aufgräumten Wohnungen sitzen könnt und denkt bei einem schönen Tässchen Kaffe an mich, die sich zwischen hunderten von Kartons zurecht finden muss oder sollte.

Liebe Grüße

Ina

Mittwoch, 28. Juli 2010

fehlende Vorstellungskraft

ich bin die ganze Zeit dabei auszusortieren, weg zu schmeißen und vieles zu verkaufen. Wenn ich aber sehe wie viele Kisten wir dennoch haben, mir dann die neue Wohnung vorstelle- dann kann ich mir nicht vorstellen diese in irgend einer Weise dort unter zu bekommen.

Aber ich konnte mir schon manches mal etwas nicht so vorstellen in meinem Leben und es hat nachher geklappt. Insofern versuche ich mal den Blick von den Kartons, Kartons, Kisten, Kartons......weg, auf die teilweise neuen Schränke in unserer neuen Wohnung zu richten. Da sie als Stauwunder angeboten wurden, werde ich sicherlich mein wahres Wunder erleben und mich tierisch freuen.

Dazu passt doch dann wieder der Vers den ich heute Morgen gelesen habe:

"Der Kompass der Freude weist uns durch das Gestrüpp unseres Alltags."

So freue ich mich nun das ich in der kommenden Woche durch das Gestüpp der Kartons mit Freude gehen kann, weil wir Schränke haben in denen sich die "paar Teilchen" aus unseren Kartons wahrscheinlich verloren vorkommen.

Das wäre dann wahrhaftig ein Stauwunder. Der Gedanke gefällt mir. Jetzt kann ich wieder lockerer an die nächsten Schränke gehen.

Einen schönen Tag euch-

Ina

Montag, 26. Juli 2010

leider ist aus dem "morgen melde ich mich wieder" eine etwas längere Zeit geworden. Im Moment überstürzt sich die Zeit ein wenig. Ich bin immer noch am packen, dann renovieren wir in der Wohnung, kaufen schöne Dinge und suchen nach den Dingen die wir uns gestalterisch in den Kopf gesetzt haben. Und wie immer kommt es meistens darauf hinaus, das wir die Dinge erst selber bauen müssen.

So haben wir unseren gestalterischen Drang erst einmal gecancelt um in "Ruhe" die Dinge zu machen die Priorität haben. Und mit dem Rest werden wir uns dann in der Wohnung beschäftigen.

Bevor ich nun mit euch in unsere neue Wohnung gehe, zeige ich euch erst einmal die letzten Räume unseres Hauses.



Ganz unterm Dach hatte ich immer einen Rückzugsort, an dem ich zur Ruhe gekommen bin.
Das war nun der höchste Punkt unseres Hauses. Ich würde sagen dann könnt ihr euch noch einmal eben auf unserer Gästetoilette frisch machen und dann gehen wir.







Frisch genug? Dann gehen wir wohl mal.















Tja- ade du schönes Haus. War schön in dir. Wir haben viele gute Zeiten erlebt. Viel gelacht, geweint, Quatsch gemacht, gestaltet, geredet, erzogen, erwachsene Kinder verabschiedet, unser älter werden im Spiegel verfolgt.

Wir haben diese Zeiten hier genossen und sind dankbar das wir dies alles erleben durften. Das wir die Möglichkeit hatten unsere Kinder in einem so schönen Haus groß zu ziehen, erfüllt uns mit Dankbarkeit, denn dies ist nicht selbstverständlich.

Immer war dieses Haus ein wirkliches Heim für mich, in dem ich mich geborgen und sicher gefühlt habe. Es ist ein Geschenk gewesen diese Jahre hier, mit unseren Freunden zusammen gelebt zu haben.

Im Moment fällt mir der Abschied nicht schwer. Vielleicht weil zu viel zu tun ist, weil wir in Gedanken die andere Wohnung einrichten und dies auch immer ein Anreiz ist. Aber vielleicht auch weil wir schon einige Zeit in diesem Prozess stehen und wir merken das nun eine andere Zeit anfängt.

umbruch

zeiten des umbruchs gibt es immer wieder
zeiten in denen nichts mehr so ist wie es war
zeiten in denen altes geht und neues kommt

wird es besser
wird es schwerer
wir wissen nicht was kommt

zeiten des umbruchs brechen etwas ab
zeiten des umbruchs machen platz für anderes
zeiten ein für allemal vorbei

wird es besser
wird es schwerer
wir wissen nicht was kommt

aber du bist da
deine hände schützen mich

alte zeiten- gute zeiten
gerne habe ich sie gelebt

neue zeiten- gute zeiten
freue mich auf das was kommt

voller hoffnung
voller freude
voller neugier
schaue ich dem umbruch entgegen

weil ich weiß du bist da

io

Leider kann ich euch heute noch nicht das versprochene Bild vom letzten Post zeigen, weil ich immer wieder die Kamera vergessen habe. Im Moment ist der Kopf zu voll:-)

Aber ich bemühe mich euch im nächsten Post damit zu schockieren.

einen schönen Tag euch-
Ina


Mittwoch, 21. Juli 2010

vergessen

da fällt mir doch noch ein- Pünktchen- ein herzliches willkommen auf meinen Seiten. Es freut mich dich dabei zu haben :-)

Juchuuuuuuuuuuuuh

So meine Lieben, es ist soweit-------wir haben eine Wohnung !!!!!!!!!!!!!!

Man soll es kaum glauben, aber eine Woche vor unserem Umzug haben wir nun endlich etwas gefunden.
Nachdem wir vor zwei Wochen die Entscheidung getroffen haben in ein Zimmer meines Büros zu ziehen, waren wir recht gelassen. Wir fühlten uns nicht mehr so ausgeliefert.

Und dann war ich letzte Woche beim Arzt und da saß jemand mit einer Tageszeitung neben mir. Das war am Mittwoch und an diesem Tag gibt es immer nur einen kleinen Immobilienteil.
Ich hatte das Gefühl das ich diesen Mann fragen soll ob ich einmal kurz hineinschauen dürfte, denn wir bekommen diese Zeitung nur Samstags.

Habe ich dann aber aus diversen Gründen nicht getan (er sah soooo grimmig aus)

Zuhause habe ich dann auch nicht mehr daran gedacht. Am Abend fiel es mir wieder ein und ich ging zu meiner Freundin rüber um mir die Zeitung zu holen. Ach ja sagte sie, sie hätte da eine interessante Anzeige gesehen.

Schwupp die wupp habe ich diese Telefonnummer angerufen und gleich für den nächsten Tag einen Termin bekommen.

In der Wohnung dann Enttäuschung, als 4 Zimmer angeboten haben sie wieder Wohn- und Esszimmer als zwei Zimmer deklariert.

Als wir unsere Enttäuschung sagten, sagte die Dame das sie es leider falsch in die Zeitung geschrieben hat. Denn das vierte Zimmer hätte einen eigenen Eingang und ein kleines Bad und ein Flürchen.

Wir schnell wie der Blitz in dieses Zimmer und wisst ihr was? Es ist genial. Für unseren 18-jährigen Sohn ist das total klasse. Er hat seinen eigenen Bereich, ist unabhängig und trotzdem noch mit uns zusammen.

Gerade wenn man aus einem Eigenheim kommt, ist die Umstellung auf einer Etage und weniger Raum zusammen zu leben doch sehr groß.

Die Wohnung liegt genau in dem Viertel wo wir früher schon immer sagten das wir da gerne mal hin möchten. Direkt beim Westfalenpark.

Die Strasse ist eine sehr schöne, mit vielen Altbauten und Bäumen. Nur das Stück wo "unser" Haus steht ist ein Stück mit etwas langweiligen Häusern und weniger Bäumen. Dennoch empfinden wir beide die Ecke als absolut passend für uns.

Die Wohnung ist schön aufgeteilt, hat Parkett und einen Balkon.

Der ist allerdings sehr überschaubar. Aber ich merke das ich das i.o. finde und es mich herausfordert hier etwas raus zu machen.

In dieser Ecke etwas zu finden, habe ich mir nicht träumen lassen , denn sie ist sehr begehrt. Vor allem sind normalerweise immer Scharen von Interessenten da und in diesem Fall,weil Mittwochs in der Zeitung eben nicht

Nachdem wir die Wohnung angeschaut haben, ist die Maklerin erst einmal einige Tage nicht anwesend gewesen, so das wir unsere Zusage nicht geben konnten. Am Montag haben wir sie dann gleich angerufen und am Nachmittag dann ihre Zusage bekommen.

Jetzt gleich werden wir den Vertrag unterschreiben.

Es gibt zwei/drei Sachen die ich nicht so schön finde, die aber schon eine Menge an Kreativitätsschübe bei mir freisetzen- einmal das dieses Stück wo wir wohnen etwas langweiliger aussieht, dann hätte der Balkon ein klein wenig größer sein können und den anderen Punkt zeige ich euch morgen auf einem Bild.

Aber dennoch freue ich mich so auf diese Wohnung und kann sagen das sie in keinster Weise ein Kompromiss ist. Den wären wir nicht eingegangen, dann hätten wir weiter gesucht.

Unser Sohn kann sich so auch auf den Umzug freuen. Er wollte in keinen anderen Stadtteil als den jetzigen. Das war aber sehr aussichtslos. (und wir wollten hier auch nicht soooo gerne bleiben) Und da die Wohnung nun zentral ist und auch einen eigenen Bereich hat, hat er auch Gefallen daran.

Wir sind total dankbar und denken das Gott uns in dieser Situation nun echt beschenkt. Vorher mit einer Gelassenheit, die wir aus uns selber nicht hätten haben können und nun so kurz vor knapp eine Wohnung in einer Zeitung die ich sonst nicht beachte,weil nur Auslandsimmobilien drin stehen.

Ich bin absolut begeistert und das packen fällt so auch viel leichter.

Das war´s für heute, melde mich morgen mit dem versprochenen Bild

Lasst es euch gut gehen-

Ina

Sonntag, 18. Juli 2010

Ruhr Still- Leben

so- wir waren heute dabei. Dem riesengroßen Ereignis des Ruhrgebietes im Rahmen der Kulturhauptstadt.




Die Autobahn die von Dortmund nach Duisburg führt, eben mitten durch das Ruhrgebiet, wurde heute gesperrt. Auf der einen Seite durften nur Radfahrer und Inliner die Bahn benutzen und auf der anderen Seite war die längste Picknicktafel der Welt. 60 km, 20.000 Tische, 40.000 Bänke warteten darauf von Vereinen, Privatpersonen, Firmen oder was auch immer gemietet zu werden.

Und das wurden sie. Was es alles für Vereine und Clubs gibt, durften wir nun neu erfahren. Es gibt keinen Verein den es nicht gibt.



Wir hatten als Gemeinde auch zwei Tische angemietet. So haben wir reichlich zu Essen mitgebracht und es uns gut gehen lassen.

Viele Gruppen hatten auch ein Programm, haben Musik gemacht oder einfach das Leben genossen.



Während wir gemütlich zusammen saßen braute sich allerdings auf der anderen Seite immer wieder ein Stau mit Radfahrern zusammen.
Insofern erschien die A 40 auch bei diesem Stillleben in ihrer gewohnten Form- im Stau. Wochentags mit Autos, heute mit Rädern.



Von einigen Picknicksitzern mussten sie deshalb nicht lange auf den Spott warten. Schnell wurden Lieder angestimmt die diesen Umstand auf die Schüppe nahmen.

Tat mir ein wenig leid für die Radler, aber sie ließen sich nicht verdrießen.

Am Nachmittag dann ging es nach Hause, kurz ausgeruht, um dann mit lieben Freunden noch lecker Essen zu gehen.

So lässt sich der Sommer genießen.

Aber es tat uns auch gut diesen Tag zu haben. Denn gestern haben wir den ganzen Tag gepackt, uns von Erinnerungen getrennt und waren deshalb ziemlich geschafft.

Jetzt können wir wieder gut in die kommende Woche gehen. Und das wünsche ich euch auch.

Einen guten Start-
Ina

wer will kann mal vorbeischaun

natürlich gerne bei mir zu Hause- obwohl es dort im Moment nicht so gemütlich ist, denn ich bin bereits am packen. Ihr wisst ja, der Umzug etc.

Netter ist es vielleicht wenn ihr meine netten Schätze besucht die ich bei e...y versteigere. Wer Lust hat oder etwas bestimmtes sucht oder vielleicht neu auf die Idee kommt das er schon lange etwas Neues haben wollte, der kann einfach mal unter meinem Namen "secret- lavendelgarden" nachschauen.

In der letzten Woche habe ich in der Zeitung für meine Gartenauflösung annonciert. Viel ist dabei auch schon verkauft worden, aber ich habe immer noch einiges an Pflanzen oder auch an Deko.

Wenn ihr also etwas bestimmtes braucht, könnt ihr auch einfach mal bei mir nachfragen.

Nun aber ab ins Bett.

Liebe Grüße
Ina

Freitag, 16. Juli 2010

die richtige Brille

einige Posts zuvor kündigte ich euch ja eine Begebeneheit an, die ich mit der "richtigen Brille" gemacht habe.

Es passt aber auch zu dem letzten Post- "die Suche nach dem Genuss". Zu diesem habt ihr auch so nette Kommentare geschrieben- lieben Dank.
Vor allem musste ich über deinen Kommentar, liebe Astrid, lachen. Sicherlich wäre das einmal eine Anzeige die aufmerksam macht.

Aber dazu muss ich sagen das es sich so einfach schreiben lässt, mit der Suche nach dem positiven und dem festhalten daran.

Aber im Alltag ist es immer wieder eine Entscheidung zu sagen - "ich will nicht nur auf das schauen was schwierig ist, sondern auch auf das was gut und heilsam ist."

Und das trainiere ich sozusagen jeden Tag. Vor Jahren, als unsere Kinder noch klein waren ist mir das einmal ganz wichtig geworden.

Es war eine Zeit die mit den drei Kleinen und schwanger nicht immer nur entspannt war. Ich war damals schon mit Ehe- und Kindererziehungsseminaren tätig und ein Thema war "das richtige denken".
Und das war auch ein Thema was mich selbst immer wieder angesprochen hat.
Auf welche Umstände schaue ich in meinem Leben? Auf das alles was nicht läuft oder auf das was gut ist?

So bastelte ich mir eine kleine Brille aus einer Büroklammer und legte sie mir als Erinnerung in die Küche.


Ich möchte durch die richtige Brille schauen.

Dann waren wir im Urlaub und die Kinder waren nicht sehr entspannt und ich wohl auch nicht. Eines Tages kamen wir an einem Spielwarenladen vorbei und dort gab es riesengroße Brillen, wie sie Clowns manchmal tragen.
Die Kinder setzten sie auf und sagten zu mir " na Mama- im Moment braucht du wohl eine größere Brille was ? "

Jo- das wars!!!
Hier habe ich das passende Bild für euch:



Es ist leider nicht so scharf, da ich es abfotografieren musste.

Aber es hat seine Wirkung getan. Seitdem habe ich mir vorgenommen das ich eine Karriere als Schatzsucherin im Alltag anstreben möchte.

Da bin ich immer noch bei. An manchen Tagen klappt es mehr und an manchen weniger.
Aber es lohnt sich. Denn manche Dinge kann ich nicht ändern, aber meine Haltung dazu kann ich ändern.

Vor ein paar Tagen las ich noch folgendes auf Kerstins Website:

Ob man Lebensfreude erlebt, ist kein Zufall. Wissenschaftler gehen davon aus, dass verschiedene Faktoren sich darauf auswirken, ob man das Leben eher von der sonnigen oder eher von der düsteren Seite sieht.

  • 50% GENE. Die einen Menschen haben mehr Energie, Lebenskraft und dann oft auch mehr Freude als andere. Das hat mit Konstitution, Kreislauf, Hormonhaushalt und vielen anderen Dingen zu tun.
  • 10 % UMSTÄNDE. Die werden oft überbewertet. Aber das, was einem das Leben an schönen und weniger schönen Dingen (Fahrradklau) beschert, wirkt sich nur zu etwa 10% auf die Lebensfreude aus.
  • 40% - EINSTELLUNGEN. Die Haltung, mit der wir Dinge betrachten, trägt ganz wesentlich dazu bei, ob wir unser Leben genießen oder nicht. Manche Leute finden das Haar in jeder Suppe, andere entdecken in jedem Staubhaufen die sprichwörtliche Perle.

Das gibt doch zu denken und untertützt meine Brillentheorie. Zumal es auch erwiesen ist das da wo man immer auf die negativen Umstände schaut, diese auch immer größer werden.

Und da ich doch mit meinem Glauben die größte Perspektive des Lebens habe, sollte ich doch meinen Teil dazu tun und mich daran halten.

Also- immer wieder her mit der richtigen Brille.

Wünsche euch den richtigen Blick auf die Dinge die ihr ändern könnt, die ihr
nicht ändern könnt, die ein "Ja" von euch brauchen und das erkennen anderer Perspektiven.

Liebe Grüße
Ina





Montag, 12. Juli 2010

auf der Suche nach dem Genuss

ich bin immer auf der Suche nach den Dingen, die man in herausfordernden Zeiten trotzdem positiv sehen und genießen kann.

Und da finde ich im Moment eine Menge.

- ich brauche kein Unkraut jäten und im Garten arbeiten bei dieser Hitze.
- ich kann mich einfach in den Garten setzen und mit gutem Gewissen auf die wuchernden Pflanzen schauen ohne zu denken das ich das bald iO. bringen muss, weil ich sonst im Urwald versinken würde.
- ich brauche die Wäsche nicht mehr so ordentlich in den Schrank legen, weil ich sowieso bald packe
- ich brauche nicht mehr putzen (das entspannt mich soooo sehr, da ich es sonst wirklich gerne sehr sauber habe)
-ich werde mich nachher umso mehr freuen wenn ich wieder dekorieren darf

Und das ist keine Schönrederei, das finde ich wirklich gerade sehr entspannt.
Überhaupt muss ich sagen das ich in den letzten Tagen relativ gelassen bin.

Obwohl, tja obwohl die Wohnung die für uns eigentlich so gut wie sicher war nun nicht mehr in Frage kommt. Es geht um das Fachwerkhäuschen, ich schrieb vor ein paar Tagen davon.
Der Vermieter hat nun geregelt das wir zum 1.8. hinein können und würde uns auch sehr gerne haben- aber er müsste eine kleine Mieterhöhung durchführen, weil die Restaurierung doch mehr kostet als gedacht.

Und dies wollen wir nicht. Wir haben ein Budget und das würde damit um einiges überschritten.
So werden wir das Häuschen absagen. Das heißt aber auch das wir ganz ohne Perspektive dastehen.
Aber wie gesagt, im Moment sehe ich es recht gelassen. Wenn wir nichts bekommen haben wir genug Möglichkeiten des Unterschlupfes.

Das ist auch schön zu erleben.

In dieser Woche habe ich eine Anzeige geschaltet um Pflanzen und Inventar aus unserem Garten zu verkaufen.

Es waren schon einige da und so ist der Garten mittlerweile ein wenig gerupft.
Ich musste nur aufpassen, es waren einige dabei, die hätten einem den Stuhl unter dem Hintern weggezogen. Das hat mich zuerst ein wenig überrumpelt, später konnte ich mich ein wenig darauf einstellen und dementsprechend damit umgehen.

Bei all dem loslassen und auch Traurigeiten dabei, merke ich aber auch das es mir gut tut mich zu reduzieren. Es fällt mir recht leicht mich von Dingen zu trennen. Manchmal ist es ja so das man tausend mal überlegt und denkt ....irgendwann werde ich es vielleicht doch......

Ansonsten schwitzen auch wir hier.
Die Nächte unterm Dach sind nicht wirklich entspannt.
Vorgestern bin ich dann ins Wohnzimmer ausgewandert, dann aber kam ein kräftiger Wind und ich bin wieder nach oben, weil man dort gut Durchzug machen kann.

Der war aber dann so laut das man auch nicht mehr schlafen konnte. Dann kam das Gewitter mit dem Regen, bei dem die Fenster wieder geschlossen werden mussten.

So war es eine lange Nacht des wälzens.

An euch Kommentatoren des letzten Posts ganz herzlichen Dank für die lieben Worte, ich freue mich immer diebisch wenn ich Kommentare habe.

Jetzt gehts weiter ans lernen und dann ans packen.

Einen schönen Tag euch-
Ina

Samstag, 10. Juli 2010

Freitag

gestern war ein schöner Tag. Morgens kam überraschend eine Freundin vorbei und fragte wie es mir so geht. Das tat einfach gut.

Vor allem weil man mit ihr so unheimlich gut lachen kann. Das ist immer so befreiend.

Danach bin ich mit meinem Mann nach Essen gefahren.

Unsere Tochter hat dort für diese Woche an einemProjekt von Willi Dorner mitarbeiten können. Das findet auch im Rahmen der Kulturhauptstadt statt. Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen.

Dies war kein Projekt im Sinne von Tanz, sondern eine Verschmelzung mit der Architektur Essens.

Die Tänzer hatten verschiedene Situationen und Stellen an denen sie mit der Architektur eins werden sollten.

Die Besucher sind diesen Weg mitgegangen, die Tänzer mussten immer wieder zu neuen Stationen laufen und ich muss sagen das ich einen riesen Respekt vor dieser Leistung habe.

Am liebsten hätte ich die Leute (ca. 150 Zuschauer) gescheucht das sie etwas schneller gehen, damit meine Tochter schneller aus diesen unbequemen Situationen befreit wird.

Es sieht so easy aus, aber ich sehe zu Hause ihre kaputten Knie, den blauen Rücken und andere Macken.

Bevor es auf diese Stationen ging, gab es ein Tanzstück von 40 Minuten in einer abgesperrten Strasse Essens. Genial und lustig.

Ich merke schon das ich hier so viel von unserer Tänzerin erzähle, aber es ist natürlich auch etwas was wir gerade sehr stark mitbekommen und uns deswegen auch bewegt.

Ich merke abe rauch wie dankbar ich bin das unsere Tochter den Mut hatte diesen Weg zu gehen und wir sie anscheinend darin auch gut unterstützt haben.

Es kommen Gedanken daran das ich auch einen anderen Weg eingeschlagen hätte, wenn ich diese Unterstützung früher bekommen hätte.

Ich habe immer so eine innere Diskrepanz in mir gespürt. So viele Ideen in mir, so viel Elan- der aber wie gedeckelt war.

In so vielen Bereichen habe ich in den Jahren Befreiung erfahren, das ich mittlerweile freier leben kann.
Umso mehr berührt es mich diese Freiheit bei meiner Tochter schon in jungen Jahren zu sehen.

So- nun habe ich noch ein paar Bilder von unserem Essenbesuch.















Das Ganze hat dann am Grillo Theater geendet. Leider habe ich von dem Tanzstück keine wirklich guten Bilder.

Liebe Tanja von Rosenresli, ganz lieben Dank auch für deine ermutigenden Worte. Das tut einfach gut.

Ich wünsche euch nun einen erfrischenden Abend und eine leichte Brise in der Nacht.

Liebe Grüße
Ina
 
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