Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Montag, 12. Juli 2010

auf der Suche nach dem Genuss

ich bin immer auf der Suche nach den Dingen, die man in herausfordernden Zeiten trotzdem positiv sehen und genießen kann.

Und da finde ich im Moment eine Menge.

- ich brauche kein Unkraut jäten und im Garten arbeiten bei dieser Hitze.
- ich kann mich einfach in den Garten setzen und mit gutem Gewissen auf die wuchernden Pflanzen schauen ohne zu denken das ich das bald iO. bringen muss, weil ich sonst im Urwald versinken würde.
- ich brauche die Wäsche nicht mehr so ordentlich in den Schrank legen, weil ich sowieso bald packe
- ich brauche nicht mehr putzen (das entspannt mich soooo sehr, da ich es sonst wirklich gerne sehr sauber habe)
-ich werde mich nachher umso mehr freuen wenn ich wieder dekorieren darf

Und das ist keine Schönrederei, das finde ich wirklich gerade sehr entspannt.
Überhaupt muss ich sagen das ich in den letzten Tagen relativ gelassen bin.

Obwohl, tja obwohl die Wohnung die für uns eigentlich so gut wie sicher war nun nicht mehr in Frage kommt. Es geht um das Fachwerkhäuschen, ich schrieb vor ein paar Tagen davon.
Der Vermieter hat nun geregelt das wir zum 1.8. hinein können und würde uns auch sehr gerne haben- aber er müsste eine kleine Mieterhöhung durchführen, weil die Restaurierung doch mehr kostet als gedacht.

Und dies wollen wir nicht. Wir haben ein Budget und das würde damit um einiges überschritten.
So werden wir das Häuschen absagen. Das heißt aber auch das wir ganz ohne Perspektive dastehen.
Aber wie gesagt, im Moment sehe ich es recht gelassen. Wenn wir nichts bekommen haben wir genug Möglichkeiten des Unterschlupfes.

Das ist auch schön zu erleben.

In dieser Woche habe ich eine Anzeige geschaltet um Pflanzen und Inventar aus unserem Garten zu verkaufen.

Es waren schon einige da und so ist der Garten mittlerweile ein wenig gerupft.
Ich musste nur aufpassen, es waren einige dabei, die hätten einem den Stuhl unter dem Hintern weggezogen. Das hat mich zuerst ein wenig überrumpelt, später konnte ich mich ein wenig darauf einstellen und dementsprechend damit umgehen.

Bei all dem loslassen und auch Traurigeiten dabei, merke ich aber auch das es mir gut tut mich zu reduzieren. Es fällt mir recht leicht mich von Dingen zu trennen. Manchmal ist es ja so das man tausend mal überlegt und denkt ....irgendwann werde ich es vielleicht doch......

Ansonsten schwitzen auch wir hier.
Die Nächte unterm Dach sind nicht wirklich entspannt.
Vorgestern bin ich dann ins Wohnzimmer ausgewandert, dann aber kam ein kräftiger Wind und ich bin wieder nach oben, weil man dort gut Durchzug machen kann.

Der war aber dann so laut das man auch nicht mehr schlafen konnte. Dann kam das Gewitter mit dem Regen, bei dem die Fenster wieder geschlossen werden mussten.

So war es eine lange Nacht des wälzens.

An euch Kommentatoren des letzten Posts ganz herzlichen Dank für die lieben Worte, ich freue mich immer diebisch wenn ich Kommentare habe.

Jetzt gehts weiter ans lernen und dann ans packen.

Einen schönen Tag euch-
Ina

Kommentare:

  1. Hallo Ina!!!!

    Gelassenheit ist SUPER!!! Es ist SO leicht zu vergessen, dass es auch ohne Stress geht - Du scheinst das ja z.Zt. BESTENS im Griff zu haben!! Und das mit dem Reduzieren - ich finde manchaml, wenn ich mal nicht so enien guten Tag habe, gut 'ausmisten' hilft der Lauen sofort (Aufraeumen ist auch nicht schlecht), das Gefuehl von Leichtigkeit breitet sich dann immer gut aus...!

    Schade, dass es nicht geklappt hat, aber solche Dinge passieren ja immer weil es nicht sein sollte, aus welchem Grund auch immer!

    Wuensche Dir eine gute Woche!!!

    Lieber Gruss

    Nicola

    p.s Oh ja - das mit dem Stuhl unterm Hintern wegziehen, kenne ich - habe ein Mal in meinem Leben - schon lange her - Flohmarkt gemacht, noch beim Aufbauen im Halb-Dunkelm - wurde mir duch meine noch unausgepackten Kisten gekramt und als unerfahrene Flohmarkverkaeuferin, und weil sie mir (die Leute, ncht die Kisten) im Weg waren, habe ich so einiges fuer 'nix' gehen lassen - NIE wieder, hat mir so gar keinen Spass gemacht!

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  2. Na, du gehst es ja wirklich gelassen und entspannt an! Hast noch kein neues Domizil in Aussicht und kannst alles um dich rum genießen - beneidenswert! Da würde ich schon im Dreieck springen und rumjammern!
    Ich drücke euch ganz fest die Daumen, daß ihr bald die Bleibe findet, wo ihr gerne ohne viele Kompromisse leben möchtet!

    Liebe Grüße
    Sabine

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  3. Liebe Ina,Bewunderung für eine Gelassenheit und für dieses bezaubernde Foto von dir in deiner Blogleiste!!!!!!!!!!!!!!
    vielleicht solltet ihr dieses foto einsetzen und damit eine Wohnung suchen...Fröhliche,gelassene Ina sucht neues Zuhause für sich und ihre Familie???
    Wir haben uns damals mit unserem schönsten Hochzeitsfoto und einer Liste mit unseren kreativen und handwerklichen Fähigkeiten für unser Haus beworben...und hatten damit Erfolg!
    Ich wünsche euch echt alles Gute und Gottes Segen in dieser herausfordernden Lebensphase.
    Übrigens freue ich mich auch über jeden Kommentar und stehe dazu.Letztes mal haben wir wohl gerade zur gleichen Zeit gegeseitig in unseren Blogs gestöbert.Und noch zum Thema "weit weg"..Falls du mal in die Nähe kommst, unser Garten steht immer offen..
    LG Astrid

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  4. Hallo,

    ich bin ganz neu auf deinem Blog und muss mich erst ein wenig einlesen, aber das, was du da beschrieben hast, vom loslassen, vom Vertrauen in das Leben und die Einstellungen, die wir haben und die uns beeinflussen... finde ich wunderbar :-)

    Dir alles Liebe und eine BALDIGE gute Lösung, für alle Beteiligten!
    Nora

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