Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Freitag, 19. September 2014

Genuss


ja, ich genieße jetzt mal!!!  Bevor es sich wieder zuziehen soll mach eich es mir mit einem leckeren Cappuccino auf dem Balkon gemütlich.

 


Dazu einen italienischen Amarettini, der einfach nur genial seine Aromen verteilt während er butterweich einen kulinarischen Höhepunkt beschert.

 

Das habe ich wirklich fein gesagt, ne?! Kam wie von selbst über meine Lippen.

 


Heute ist mein Bürotag und nachdem ich gerade einen kreativen Workshop zu dem Thema Berufung vorbereitet habe, den ich in morgen  Bochum halte, dachte ich eine kleine Pause könnte nicht schaden.

 

Danach noch die Beratungen für die kommende Woche vorbereiten und dann ist Feierabend.

Diese Woche war ziemlich durchwachsen und nicht alles schön, dennoch gab es einige Dinge über die ich mich wirklich gefreut habe.


Ein schönes Frühstück mit meiner Freundin, gute und ermutigende Telefonate, einen gut gestarteten Kurs der progressiven Muskelentspannung in meiner Praxis, gute Beratungen, wohltuende Hände der Osteopathin, wunderfeine Sonnenstrahlen, ein sommerlich- herbstlicher Spaziergang, leckerer Pflaumenkuchen., ein Teegeschenk aus meinem geliebten Holland und wohltuende Kinder um nur einige zu nennen.


Ich wünsche euch das auch ihr in allen herausfordernden Situationen immer wieder Momente findet die euch mit Dankbarkeit erfüllen.

Ich wünsche euch das Beste für das Wochenende und alles Liebe
Ina aus dem nun donnernden Dortmund

Mittwoch, 17. September 2014

die Zeit danach.......


wie versprochen schreibe ich euch heute einmal davon wie sich das "scheitern"unserer Vision auf uns ausgewirkt hat oder auch noch auswirkt und wie wir damit umgehen.

Zuerst einmal muss ich sagen das es für uns kein scheitern war. Deshalb habe ich es auch oben in Anführungsstriche gesetzt.

Für uns ist es wichtig die Dinge die man auf dem Herzen hat auch anzugehen, auszuprobieren, Schritte zu gehen um zu sehen ob das wirklich etwas ist was weiter verfolgt werden sollte.

Nun- das Cafe/ Kreativhaus ist etwas was ich schon sehr lange in meinem Herzen trage (über 10 Jahre) und mir eben auch gut vorstellen konnte umzusetzen.

Ich glaube das jeder Mensch Begabungen und auch eine Berufung in seinem Leben hat. Ob diese Berufung nun wirklich im Berufsalltag umgesetzt wird oder an anderer Stelle ist erst einmal zweitrangig.

Wenn ich nach meiner Berufung und meinen Begabungen Ausschau halte, erkenne ich oft das dies auch mit tiefen Herzenswünschen zu tun hat. So wie mein Herzenswunsch ein Cafe/ Kreativhaus aufzubauen.

In meiner Ursprungsfamilie gab es Gastronomie und viel kreatives Potential. Schon vor 20 Jahren habe ich mich sehr mit diesem Erbe  auseinandergesetzt. Der Gedanke des Kreativhauses ist über Jahre  immer wieder weiter gereift, so wie ich es hier auf dem Blog schon einmal geschrieben habe.

Dazu kommt, das ich glaube das Gott selbst den Wunsch nach Gestaltung des Lebens in uns hineingelegt hat. Und zwar nicht nur des eigenen Lebens, sondern auch der Gesellschaft. Das kann für jeden anders aussehen, manches passiert im stillen, manches ist offensichtlicher.

Für mich ist das leben mit Gott sehr wichtig und wegweisend. Wegweisend in dem Sinne das ich glaube  das Gott auch heute noch ganz persönlich zu unserem Herzen sprechen kann.  Sprechen im Sinne von Gedanken eingeben, einem  inneren Drang  etwas zu tun, Worte die andere zu einem sagen, Bücher die man liest, Situationen die einen berühren.

So kann sich durch all diese Dinge ein roter Faden in dem eigenen Leben herauskristallisieren.
Und den erkenne ich.
Wie sich der rote Faden nun genau auf das Leben auswirken soll oder kann, kann man nur erkennen indem man anfängt Dinge auszuprobieren oder Schritte in die jeweilige Richtung geht.

Wenn wir nun das Kreativhaus als Beispiel nehmen, dann kann man dies nun auf verschiedene Arten umsetzen. Auch das findet man nur heraus wenn man Schritte geht.

Das sehe ich nun als meine Verantwortung mir gegenüber, aber auch Gott gegenüber.

Und genau das haben wir gemacht. Durch bestimmte Dinge die passiert sind haben wir uns noch einmal auf den Prozess des prüfens eingelassen- obwohl ich den Traum für mich ein Jahr vorher abgeschlossen hatte. Aber manchmal ist es ja auch so das man erst etwas ganz loslassen muss um es neu zu bekommen.

Ich habe mich noch einmal neu darauf  eingelassen, weil sich Dinge entwickelt haben die genau in diese Richtung gingen.

So sind wir Schritte gegangen, haben auf evtl. reden Gottes gehört, dabei aber auch auf unseren Verstand gehört. Den haben wir ja schließlich auch von Gott.

Zu diesem Verstand gehörten für uns zwei Dinge.
1. Für uns mussten sich zu unseren eigenen Finanzen noch Sponsoren finden
2. Es sollten noch ein bis zwei mit Verantwortliche einsteigen.

Genau dies hat sich aber  so nicht bestätigt.

Natürlich waren wir traurig, denn ich hatte wirklich gute Vorarbeit geleistet. Lieferanten gesucht, mich mit Bioprodukten beschäftigt, Speisekarte geschrieben, Einrichtung überlegt, Preise reingeholt uvm. Dabei immer wieder Gespräche mit den unterschiedlichsten Stellen geführt. Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten aufgenommen etc.
Der Plan war gut, dies wurde mir immer wieder bestätigt. Aber unsere beiden Bedingungen bestätigten sich nicht.

Da wir uns zum Schluß ja eine Deadline bis zum Ende der Ferien gesetzt haben, waren wir da erst einmal froh nun eine Entscheidung treffen zu müssen.
Denn diese Ungewissheit über das ganze Jahr und das mit  dem Druck aus dieser Wohnung ausziehen zu müssen, war ziemlich kräftezehrend.

Aber natürlich kam dann auch die Traurigkeit. Haben wir uns das alles nur eingebildet? Hat Gott gar nicht geredet oder haben wir ihn falsch verstanden? Werden wir ihn nun immer falsch verstehen? Wir waren irritiert!!!
Dennoch auch erleichtert. Ich denke  zwar das ich so etwas auf die Beine stellen  und auch leben kann, aber Gott weiß besser ob es gut für mich (uns) ist. Und das war unsere ganz große Sicherheit im ganzen Prozess und das worauf wir uns verlassen haben.

Deswegen ist es traurig das es nicht zustande gekommen ist, weil es ein wirklich guter Ort geworden wäre. Und wenn ich in anderen Cafes bin denke ich immer wieder daran. Aber da ist jemand der es besser weiß.

Schwieriger fanden wir es nun weiter zu schauen. Gucken wir nun nur nach einer Wohnung für uns? Oder nach einem Haus? Mit Praxis oder ohne? In welchem Rahmen? Denn man kann lebensArt ja auch in einem kleineren Rahmen leben.

Jetzt waren wir müde. Und die Frage wann diese Zeit des wartens nun endlich ein Ende hat bestimmte uns immer mehr. Denn so vieles hängt davon ab, was ich hier nicht alles beschreiben möchte.
Vor allem fühlten wir uns hier auch nicht mehr so wohl.

Das einzige was mir in diesen Tagen geholfen hat ist, mich immer wieder an das zu erinnern was Gott in seinem Wort  sagt: "er weiß was wir brauchen, er ist da, er lässt mich nicht hängen....."

Die Erinnerung daran hat mich täglich, stündlich aufgerichtet. Denn diese Zeit finde ich im Moment schwieriger als vorher.

Fazit ist das wir es richtig fanden unsere Vision zu testen, Schritte zu gehen. Das Ende können wir trotzdem wir es schade finden, akzeptieren. Weil wir (und das ist der Vorteil so vieler Jahre mit Gott) wissen das er es besser weiß. Gerade bei einer solch (finanziell) großen und weitreichenden Entscheidung (mit Angestellten) ist das für uns eine große Erleichterung.

Schön fanden wir es, das Menschen mit denen wir gar nicht so viel zu tun haben, einfach ausgedrückt haben wie leid es ihnen tut oder das sie so mitgefiebert haben.

Ja, so sieht es bei uns aus. Ihr seht das wir nicht zerbrochen sind und wir durchaus offen darüber sprechen können.
Ich freue mich das ihr nachfragt!!

Für heute ganz liebe Grüße
Ina


Montag, 15. September 2014

Hello again......


da bin ich wieder, frisch aus dem Wochenende das wir ganz entspannt verbracht haben.

Mayersche, Geburtstagseinladung, Haus anschauen, spazieren gehen, essen gehen, Lieblingstelefonate führen.........so war es.

Tja und auch wenn wir kurz vor dem Auszug stehen (ich nehme mal ganz stark an das es nicht mehr lange dauern wird- wird es doch nicht, oder?) habe ich noch ein wenig  den Herbst bei uns einziehen lassen.

Zwischendurch dachte ich das es sich ja nicht lohnt umzudekorieren.
Aber das sage ich nun schon so lange, weil wir schon so lange auf dem Sprung leben das ich nun keine Lust mehr dazu hatte. Denn an manchen Tagen haben wir uns hier nicht mehr wirklich wohlgefühlt.

Mit den Gedanken in tausend anderen Wohnmöglichkeiten, der Ärger über die hohen Kosten, die Unsicherheit wie und vor allem wann es weitergeht.....dem haben wir nun ein Ende gesetzt und die Entscheidung getroffen so lange hier glücklich zu sein wie wir hier nun mal noch sind.
Und dazu gehört es für mich eben auch jahreszeitlich zu leben.

Wie auch zum Sommer hin habe ich mich doch entschieden wenigstens die Felle wieder raus zu holen, Kissen zu ändern und es somit ein wenig gemütlicher, wärmer zu gestalten.

Aber zuerst hieß es Abschied nehmen von den sommerlichen Leichtigkeiten.









Dann ein paar Beeren hereingeholt.....



Holz auf den Tisch gestellt....


letzte Duftrosen genossen........


Felle auf die Stühle drapiert........




andere Farben auf das Regal gestellt.......


Kissen gewechselt........



Gräser und Hortensien die für mich auch herbstlich sind......

 ein paar gedecktere Farben, auch wenn ich dennoch meinem türkis/ petrol treu bleibe.....



Die türkise Sommerwand  darf noch ein wenig bleiben, schließlich gibt es im Moment ja noch sommerliche Nachmittage.

Diese Woche sollen wir ja noch  ziemlich verwöhnt werden.

Da ich mehrfach gefragt wurde wie es uns mit unserem zerbrochenem Traum geht und wie wir damit umgehen, werde ich den nächsten Post darüber schreiben.
Also, wenn es euch interessiert dann schaut doch wieder vorbei.

Ich freue mich......
Sonnige Grüße
Ina





Freitag, 12. September 2014

"Tschau" bella Tomata


leider geht die Zeit nun dem Ende entgegen, meine große Liebe wird sich für ein  knappes Jahr zurückziehen und dann hoffentlich wieder sonnengetankt zurück kommen.

Ich weiß noch gar nicht wie ich es, mehr oder weniger, ohne sie schaffen soll.

Hat sie mir doch manches mal die Mahlzeiten versüßt und mich ins schwärmen gebracht.

                   Ich liebe Tomaten:

Egal ob im Salat, auf dem Brot, im Chili, in der Soße, gebacken, gebraten- ich liebe sie alle....




Hie rhabe ich mir vom Markt noch einmal alle erdenklichen Sorten mitgebracht.


Jede hat etwas besonderes....


Dies sind ein paar meiner eigenen Ernte.


Am leckertsen waren sie wenn ich se direkt in der Sonne gepflückt und sofort in den Mund gesteckt habe.


Da kamen dann noch einmal alle erdenklichen Aromen voll zur Geltung.


Im nächsten Sommer werde ich meine Tomatenanzucht  noch etwas ausweiten.



Darauf freue ich mich schon.
Aber bis dahin heißt es erst einmal Abschied nehmen.

Sicherlich werde ich mich in den nächsten Monaten mal mit der ein oder anderen Tomate hier trösten, aber die wirklichen, wahren Helden, das sind nur die echten Sommertomaten.#
Also- tschau, ihr Süßen......

Habt ihr auch so ein allerliebstes Gemüse für das ihr ins schwärmen geraten könntet?

Ich wünsche euch einen schönen Tag ihr lieben Leser.......
Ina






Mittwoch, 10. September 2014

ich bin im Internet verschwunden



schon wieder könnte ich den Post mit einem " tja mei, da ist schon wieder Mittwoch" beginnen, denn im Moment habe ich das Gefühl das mir die Zeit nur so daher rennt.

Jede freie Minute sind wir im Internet um nach Wohnungen und Häusern zu schauen. Man muss so schnell sein, denn die wirklich interessanten Objekte sind so schnell weg.

Dann haben wir zwischen irgendwelchen anderen Terminen immer wieder Besichtigungen, da rast die Zeit nur so.

Dennoch haben wir einen schönen Sonntag mit den Kindern verlebt und bei der Messe habe ich einige Gedankenanstöße bekommen.Gerade im Bereich Strom und Krankenkasse werde ich mich noch einmal weiter informieren.

Ansonsten gab es dort natürlich viele Anbieter mit Schokoladen und Kaffee. Dann die üblichen Dinge die man im Dritte Welt Laden findet und einiges an Upcycling. Wirklich hübsche, aber auch kuriose Dinge.

Hier z.B. einen "Erotisch" ein "Mathematisch" einen "Bürokratisch" 

 

Unserer Meinung nach kamen schöne, moderne Klamotten ein wenig kurz, das wäre noch ausbaufähig.

Ich fand es gut einfach mal dagewesen zu sein.

Für heute wünsche ich euch noch einen schönen Tag und ganz viele schöne Momente
Liebe Grüße
Ina

Samstag, 6. September 2014

Fair Trade Messe

ich möchte euch gerne noch einen schönen Samstagabend und Sonntag wünschen.

Hoffentlich habt ihr was schönes vor und könnt die Wärme draußen ein wenig genießen.
Ich werde morgen eher drinnen verbringen. Mein Sohn und meine Schwiegertochter kommen morgen und zusammen gehen wir auf die Fair Trade Messe hier in Dortmund.

Durch das planen des Cafes habe ich mich nicht nur sehr mit dem fairen Handel und regionalen Produkten befasst, sondern auch mit fairen Banken.

Durch eigenes Interesse und auch durch nsere Tochter die in Berlin schon einiges mehr an fairem Handel mitbekommt als wir hier in Dortmund.
Aber auch durch unseren Sohn der sich sehr damit beschäftigt weil er nach seinem Bachelor in Theologie evtl. in Wirtschaftsethik seinen Master machen möchte.

Außerdem konnte ich durch die Messe unseren Sohn nebst Frau nach Dortmund locken und darauf freue ich mich.
Aber ich möchte mich auch insgesamt mehr damit beschäftigen und bin neugierig  auf das was ich dort hören und sehen werde.

Wie geht es euch damit? Macht ihr euch darüber Gedanken oder eher nicht? Es gibt ja immer wieder große Diskussionen darüber. Ich muss sagen das ich damals als unsere vier Kinder noch kleiner waren nicht so sehr auf den fairen Handel geachtet habe.

Es sind schon mehr Haushaltskosten die damit zusammen kommen. Und auch bei den Klamotten waren wir froh das wir günstig (und damit wahrscheinlich nicht fair) einkaufen konnten.

Auch jetzt bedeutet es Verzicht wenn ich mehr wert auf gutes Fleisch lege, Verzicht wenn ich fairen Kaffee kaufe- weil eben teurer.
Es bedeutet an manchen Stellen einen nicht so einfachen Weg zu gehen, denn es ist aufwendig sich mit den unterschiedlichen Banken zu beschäftigen die fair handeln.

Nun, ich will mich damit gerne auseinandersetzen (ohne das es unsere Gedanken zu sehr vereinnahmt) und ich muss sagen das mir unser Sohn darin ein Vorbild ist.

Insofern wünsche ich euch was, genießt die Sonne so lange sie zu sehen ist.
Liebe Grüße
Ina



Donnerstag, 4. September 2014

die Goldrute


Guten Morgen ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder etwas aus der Kräterheilkunde. Gefunden habe ich das bei "Hoffnungsgarten" von Ruth Pfenninghaus:

"Ein echter Spätsommer-Hingucker: Goldrute – der sanfte Nierenschmeichler!

Im Augenblick wächst auf Wiesen, Schutthalden und an Wegrändern die auffallende, gelb leuchtende Goldrute.

 
Quelle:www

Viele halten diese Pflanze für Unkraut und wissen dabei nicht, dass sie ein echter Klassiker der Heilkunde ist. Die echte kanadische Goldrute wächst hier seltener, aber auch unsere heimische Goldrute wirkt sehr gut (z.B. bei Reizblase, Blasenentzündung, bei Nieren- oder Blasenkrämpfen).


Quelle www

Sie wird auch gut als Tee bei rheumatischen Erkrankungen und Hauterkrankungen eingesetzt.
Goldrute lindert Schmerzen und Brennen bei häufigem Wasserlassen, ebenso ist sie eine gute Entgiftungspflanze, wenn Schadstoffe aus dem Körper gespült werden müssen.

Goldrute ist ein guter Tee für den kommenden Herbst und Winter und kann jetzt bei sonnigem Wetter in Sträußchen gesammelt und zum Trocknen aufgehängt werden.
Anschließend dunkel aufbewahren.

Jetzt ist außerdem noch ein guter Zeitpunkt um Schafgarbe, Rotklee und Brennnesselsamen als Tee-Vorrat zu sammeln."


    Die besten Dinge sind nicht die, die man für Geld bekommt.
                                     (Albert Einstein)


 
Quelle www

Damit wünsche ich euch einen ganz schönen Spätsommertag, vielleicht hat ja der ein oder andere Lust sich auf die Suche nach der Goldrute zu machen.
Liebe Grüße
Ina
 
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