Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Samstag, 17. März 2012

gemischte Erlebnisse



1.
Gestern waren wir in der Stadt. Wohin? Natürlich auf dem Weg zur Mayerschen. Auf dem Weg noch schnell rein in die Apotheke. Als wir später auf dem Heimweg waren und ich mir die Leute um mich herum so  anschaue, sehe ich mehrere Menschen in meinem Alter. Das ist nun nicht schwer, weil mein Jahrgang einer der Geburtenstärksten der letzten Jahre (Jahrzehnte) war. Und viele von diesen "in meinem Alter Menschen" trugen in der Hand- na was wohl? - eine Tüte von der Apotheke. Ich fand das sehe witzig und sehr tröstlich. Zu wissen das wir alle doch mehr oder weniger irgendwann die gleichen Herausforderungen haben.


2.
Donnerstagnachmittag sind wir bei dem schönen Wetter nach der Arbeit noch in den Westfalenpark gegangen. Dort haben wir es uns auf einer Bank bequem gemacht und haben mitten am Nachmittag Wein genossen. Als die Kinder noch  klein waren habe ich das in Holland das erste Mal bewusst wahrgenommen. In Utrecht saßen mitten am Nachmittag die Menschen in ihren Innenhöfen und tranken Wein. Welch ein Luxus, dachte ich.
Und nun darf ich diesen Luxus auch haben- genial.


3.
Donnerstagabend waren wir in einem Gottesdienst, der in einem ganz kleinen Rahmen immer bei jemandem Zuhause stattfindet. Dort sprachen wir über den Himmel und unsere Vorstellung davon wie es dort sein könnte nach dem Tod. Oder auch welche Befürchtungen man hat.
Es war sehr interessant und ich finde es gibt einige gute Gründe sich darauf zu freuen.


4.
Unser erstes Essen haben wir schon draußen auf dem Balkon genießen können.
Und ich bin zum ersten Mal oben offen gefahren. Herrlich!!!!!

5.
Ich durfte in dieser Woche eine Kooperation mit einem Familienzentrum eingehen. Zuerst mit einem regelmäßigen Drumcircle und des weiteren mit einem Beratungsangebot.

6.
Ich war in dieser Woche das erste Mal seit Monaten schmerzfrei. Ich habe einige heftige Monate hinter mir, in denen ich zeitweise schlecht laufen oder mich bewegen konnte. Dank eines anderen Medikaments habe ich das Gefühl das eine Glasglocke über mir gelüftet wurde.

7.
Ich habe mal wieder festgestellt das ich zwischendurch sehr laute und rockige Musik brauche um meiner Energie ein Ventil zu geben.

Das waren sie, meine gemischten Erlebnisse der letzten drei Tage. Ich wünsche auch euch gemischte Erlebnisse, in denen ihr das Leben spüren könnt.

Habt einen schönen Sonntag-
Ina

Dienstag, 13. März 2012

etwas für die Sinne

da gibts heute mal wieder was fürs Auge.



Im Zuge unserer Renovierungs--, Beseitigungs- und Putzaktion, habe ich den Frühling einziehen lassen.


 Und seit langer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf gelb und habe diesen alten Stoff mal wieder hervorgeholt.



Und dazu Tulpen, einfach herrliche Vorfreude auf den Frühling



Wie gut das wir so viele Sinnesorgane haben um das Leben zu genießen.


Habt einen feinen Abend. Ich werde mich gleich wieder in die kalten Fluten zum Aquajogging stürzen.

Liebe Grüße
Ina

Samstag, 10. März 2012

ich freue mich

in dieser Woche über:

- eine fertig geputzte Wohnung, nach unserem Schimmelauflauf
- ein neues Bett (zwar genauso wie das andere, aber frisch bespannt)
- eine weiße Wandfarbe im Schlafzimmer, die mir unbegrenzte Möglichkeiten der Gestaltung bietet
- einen Blumenstrauß den ich von einer Klientin bekommen habe
- Blumen die ich in die Kästen auf demBalkon gestzt habe
- die Möglichkeiten morgen einen Drumcircle mitzumachen und zu lernen um es s elber anzubieten
- das Zusammensein was wir heute Abend mit Freunden haben werden
- intensiveres Vogelgezwitscher als letzte Woche
- wärmere Temperaturen
- Ideen die ich im Moment habe
- eine positive Mail die ich in dieser Woche bekommen habe
-eine Anfrage die ich für meine Praxis bekommen habe
- neue Bremsen an meinem Auto und das unser Sohn diese repariert hat
- andere Vorhänge an meinen Fenstern
- schöne Musik und
- einen Mann wie den meinen an meiner Seite


Und worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut?

Ich wünsche euch einen schönen Samstag-
Ina

Mittwoch, 7. März 2012

Stress im Griff

Heute schicke ich euch einmal 7 Schritte um nicht in Hektik zu verfallen.

1. Sei gnädig zu dir selbst und baue deine überzogenen Ansprüche ab (ist leichter gesagt als getan, denn meistens hat man diese ja nicht von ungefähr - aber trotzdem). Manchmal passieren eben Fehler und du bist genauso liebenswert wenn du solche machst oder hast. Du weißt selbst wie unsympathisch oft die Menschen sind, die immer alles richtig und besser machen. Und du willst doch wohl nicht unsympathisch sein- oder?

2. "Stück für Stück" ist die Devise. Du musst nicht immer alles aufeinmal erledigen. Letztendlich schaffst du dadurch nicht mehr- außer mehr Stress. Konzentriere dich auf eine Sache und tue sie mal ganz bewusst.

3. Schreibe to do Listen. Ich liebe to do Listen. Das meiste was ich daran liebe, ist das durchstreichen. Ich schreibe mir die Dinge die ich getan habe und die nicht auf meiner Liste standen, extra noch einmal drauf um sie dann durchzustreichen. Das tut gut.

4. Erledige Unangenehmes zuerst, dann kann es dich  nicht mehr belasten. Eine Bekannte sagt immer "ich muss noch eine Kröte töten" . Also nichts wie ran an diese Glubscher

5. Motiviere dich selbst. Sag "ich schaff das" statt "das schaffe ich nie" und dann Lala an und los gehts. So wie du über dich redest, so denkst du auch über dich und-----so fühlst du dich. Du hast so viel Potential in dir, du hast Ressourcen die dir helfen, du hast einen Mund um um Hilfe zu fragen, du hast schon ganz anderes geschafft. Also, warum solltest du das nicht schaffen?

6. Bleibe ruhig. Du hast es selbst in der Hand ob du dich aufregst. Das habe ic hmir damals schon immer bei den vier kleinen Kindern gesagt. Es gab Situationen in denen sie sich z.B von oben bis unten mit Nivea eingecremt haben und danach eine Tüte Mehl aus dem Schrank aufegrissen haben- ich habe mir immer gesagt das wir später sowieso darüber lachen werden und deswegen gleich damit  angefangen. Klappte oft, nicht immer. Aber einen Versuch ist es wert. Du kannst entscheiden.

7. Lehn dich zurück und lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Schau dir deine netten Blumen eimal genau an oder schau dir kurz einen Blog an um etwas Schönes zu sehen oder höre ein Musikstück ganz bewusst. Das bringt Distanz.

(Die 7 Punkte habe ich aus einer Zeitschrift und mit meinen eigenen Gedanken ergänzt)
So halte ich es in stressigen Zeiten und wenns nicht hilft, dann weiß ich das es auch wieder andere Zeiten geben wird und ich stelle mir vor wie ich mich dann belohnen werde.

Ich habe jetzt einige stressige Wochen hinter mir und freue mich jetzt das es wieder etwas ruhiger wird.

Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag- lasst es euch gut gehen
Ina




Donnerstag, 1. März 2012

Saarbrücken


Mitte Februar waren wir ja in Saarbrücken und haben unseren Sohn und unsere Schwiegertochter besucht.

 Da habe ich euch natürlich auch ein paar Bilder mitgebracht.



wunderschöne alte Laternen...



eine weiße, kleine Kirche......




eine alte Kirche, die ungewöhnlich pompös für eine evangelische Kirche ist.......



und innen wunderbar weiß ist......



Französisch anmutende Häuser......



eine kleine, süße City mit noblen Läden.......



ein leuchtend weißer Brunnen......




ein kleiner Schlossgarten....




einfach schön.....



mit vielen alten Elementen........

Alle diese Bilder sind recht mittig im Zentrum gemacht.

Diese Häuser sind wirklich schön, dennoch hat Saarbrücken nicht gleich den Charme den man anderen Städten zuspricht. Obwohl auch Saarbrücken einen Fluß mitten in der Stadt hat, hat sie nicht das Flair von anderen Städten mit Flüsschen.

Nein- zuerst fallen die recht normalen Ansichten der Stadt auf.
Aber wenn man sich dennoch auf die Stadt einlässt hat sie wunderschöne Seiten.

Ich verstehe mich darauf, denn schließlich ist Dortmund auch nicht gleich offensichtlich schön. Dennoch finde ich Dortmund mittlerweile seeeehr schön.

Und so ist es auch mit Saarbrücken und vielen anderen Städten.

Aber vielleicht auch mit anderen Dingen in unserem Leben.

Dinge die nicht gleich schön sind, Menschen die wir erst einmal nicht schön finden (oh, oh- darf man das überhaupt sagen?), Situationen die wir nicht gleich super finden.

Aber wenn wir uns darauf einlassen, dann haben wir die Möglichkeit die Schönheit zu entdecken. Und dadurch werden sie für uns zu etwas ganz Besonderem.

Es braucht ein "Ja" von uns und die Bereitschaft genauer hinzuschauen, anderes auszublenden- und dann finden wir oftmals Schönheiten oder ein Potential das wir sonst übersehen hätten.

Und das wäre schade zu verpassen.

Ich jedenfalls konnte Saarbrücken genießen, habe viele schöne Ecken gesehen, die jetzt zum Sommer hin erst richtig zur Geltung kommen- wie sagt man so schön- diese Stadt hat Potential.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und morgen einen schönen Tag

Ina




Sonntag, 26. Februar 2012

mindestens 20 °

ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende und habt noch einen feinen Abend vor euch.

Wir haben an diesem Wochenende in einer vormals aufgeräumten Wohnung schnell ein wenig Chaos verbreitet.
Am Freitag hatten wir einen Gutachter hier, der uns klar machte das es klar ist das in einem Raum Schimmel entsteht, wenn man die Temperatur nicht mindestens auf 20° hat, alle paar Stunden lüftet, die Schranktüren generell offen lässt- damit auch dort die Wärme einziehen kann- und Bett und Schrank jeweils 30 cm von den Wänden verrückt.

Das Gute ist das, wenn die Möbel soweit von der Wand stehen, wir auch keine Schranktüren mehr aufbekommen und sie deswegen auch gleich offen lassen können. Eine gute Lüftung entsteht natürlich auch dadurch das das Bett mitten im Raum steht und wir die Schlafzimmertür offen lassen müssen.
Ja und mit dem lüften, da mussten wir uns kurzfristig entscheiden, wer von uns den Job aufgibt.

Ich denke ich werde das übernehmen, dann kann ich nämlich auch die Pullis im Rotationsverfahren von unten nach oben wechseln, um damit zusätzliche Lüftungsmaßnahmen durchzuführen.

Also sprich- wir sind natürlich schuld. Obwohl unser Schlafzimmer immer geheizt ist, weil ich die Heizung hochstelle sobald mein Mann aus dem Haus ist (pst....)

Im geheimen hat der Gutachter aber auch gesagt das das Problem nicht wäre, wenn die Außenwand besser isoliert wäre. 

In der Küche allerdings hat er uns erst ein paar Löcher in die Wand nach außen gebohrt um festzustellen wie feucht die Wand ist, da war er aber noch nicht zufrieden. So das er sich noch entschieden hat ein großes Loch hineinzustemmen. Danach kam er zu dem Schluß das es wohl vom Balkon kommt. Der  muss nun vom Vermieter erneuert werden. Das wussten wir alle schon lange, nun hat er es aber schwarz auf weiß.

Mal sehen was er in der kommenden Woche sagt, wann da was geschehen soll. Nach dem Besuch des Gutachters hatte ich erst einmal einen Dämpfer.

Überall Chaos verursacht, hatte ich das Gefühl wir leben in einem Schimmelvakuum und hatte dabei das dringende Bedürfnis alles zu säubern. Kann ich aber erst wenn Löcher wieder zu.

Dann wollte ich den Balkon in der kommenden Woche bepflanzen. Wenn was daran gemacht wird, wird er in den kommenden Monaten aber nicht benutzbar sein.

Da aber in der kommenden Woche der Frühling kommt, habe ich mich nach ein paar Stunden wieder eingekriegt und ihn gestern saubergemacht, Blumen geschnitten etc. um in der kommenden Woche meinen Kaffee in der kommenden Sonne und Wärme zu trinken. Das soll doch wohl gelacht sein wenn mich so ein Firlefanz des Lebens berauben soll.

Bis ich dahin komme, jammere ich erst ein wenig viel um mich dann wieder einzukriegen.

Ja und nun schaun wir mal wie es weitergeht.

Trotzdem habe ich ein paar nette Blümchen auf meinem Tisch und freue mich an dem betörenden Duft.



wenn ihr sie nur riechen könntet





ich liebe sie total



Liebe Grüße und einen ganz super guten Start in die kommende Woche
Ina

Donnerstag, 23. Februar 2012

ein ganzer Schrank voll nix anzuziehen

....davon kann ich mich in den nächsten Tagen überzeugen. Eine solche Karte hatte ich in der vergangenen Woche an unseren Schrank gepinnt und nichts weiter dabei gedacht.

Vorgestern nun wollten wir unsere Betten beziehen. Dabei stellen wir eine klamme Matratze feste, schwarze Punkte am Rahmen und hinter dem Bett voll den fetten Schimmel. Ich erspare euch die Bilder.
Ob die Matratzen etwas mitbekommen haben, lässt sich noch nicht erkennen. Das wäre echt ......, denn ich habe eine seeehr gute Matratze, die seeeehr teuer war.

Bei genauerem hinsehen ist das ganze Holz des Bettes unten herum schimmelig. Es ist nicht so das wir nur 1x im Jahr die Betten beziehen, falls dies jemand denken könnte. Vor zwei Wochen haben wir sie zuletzt bezogen und nichts gesehen.

Nun sind wir schnell ins Gästezimmer gezogen und werden das Bett abbauen, ein neues kaufen oder bauen müssen (weil dieses Bett selbst gebaut war und immer noch mein Favorit ist.)

Dazu kommt das wir hinter dem Kleiderschrank schauen müssen ob dort auch Schimmel ist. Dazu muss ich ihn ausräumen und werde stauen das so viel nix anzuziehen, in so viele Kisten gepackt werden muss.




Nun- zuerst war ich voll sauer. Da kommt so viel Arbeit auf uns zu, in einer Zeit wo es  gar nicht passt.
Dann habe ich an mein Motto für diesen Blog gedacht und mich damit selbst erinnert trotz der Herausforderungen des Alltags das Leben zu feiern.

Zuerst sauer das nun meine ganze Planung der nächsten Zeit durcheinander kommt, habe ich mich dann:

1. gefreut das ich heute nicht putzen muss- lohnt sich in dem Chaos nicht. Dadurch habe ich heute einen unerwarteterweise freien Tag

2. ich nun eine neue Wandfarbe bekomme, da alles gestrichen werden muss und mein Mann es sonst noch lange nicht zu diesem Zeitpunkt gemacht hätte. (Bevor er auf die Idee kommt nur die eine Wand neu zu streichen, werde ich im Netz fündig werden, das alle anderen Wände mit verseucht sind)

3. ich bekomme ein neues Bett. Wann macht man das sonst schon, so einfach zwischendurch ein neues Bett kaufen? Das was wir hatten ist zwar immer noch mein absoluter Favorit (von meinem Mann selbst gebaut), aber vielleicht gibt es ja doch noch das ulimative andere Bett. Oder wir können das hier noch einmal perfektionieren indem wir die Rückwand etwas dicker polstern.

4. ich habe auf diesem Weg die Möglichkeit meinen kompletten Schrank auszuräumen und festzustellen das ich doch gaaaanz viel anzuziehen habe oder eben auch nicht und damit dann auch kein schlechtes Gewissen wenn ich mir etwas Neues kaufe.

5. in dem Zuge werde ich mich nun schon an die Fenster machen, die Winterstoffe, Kissen und Decken austauschen und mich voll auf Frühling einstellen. Dann bin ich nämlich fertig, wenn das schöne Wetter da ist.

Die Kosten die das verursacht sind natürlich nicht wirklich klasse.

Aber auch hier kommt etwas ins Spiel, was man sonst manchmal nicht so dolle findet. Das Alter. Mittlerweile bin ich alt genug, das mich solche Dinge nicht mehr ganz aus den Latschen werfen und  ich weiß das wir schon andere Dinge geschafft haben.

Also- das Leben werde ich zwar nicht feiern in diesem Moment, aber trotzdem genießen und mir nicht die kostbare Zeit durch miese Gedanken verderben lassen.

Ich werde berichten, liebe Grüße


Ina






 
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