Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Freitag, 24. Oktober 2014

mach ich Morgen......


Immer wieder habe ich in der Beratung Menschen die mit dem Thema Stress zu tun haben.

Nun- das ist in der heutigen Zeit nicht schwer, bei all den Anforderungen die im Job und der Familie an einen gestellt werden.
Aber oftmals ist es auch Stress den wir uns selbst machen.

Kennt ihr das auch? In jeder Minute die noch eben bleibt, kann man noch eben die Wäsche anstellen, aufhängen, die Spülmaschine ausräumen usw..

Ich mag es Zeit zu nutzen und effizient zu arbeiten.  Aber ist es wirklich sinnvoll dies immer zu tun?

Denn es ist ja nicht so das dann die Arbeit irgendwann fertig wäre. Im Gegenteil scheint es immer mehr davon zu geben.

Wie oft höre ich den Satz "man ist nie fertig"

Mit den Jahren habe ich hier gelernt immer mal wieder gelassener zu werden. Mal einfach da zu sitzen, aus dem Fenster zu schauen, nichts zu tun.......Oder wenn noch ein paar Minuten Zeit sind bis man gehen muss, einfach zu warten und sie nicht noch "sinnvoll" zu nutzen.

Ich nutze sie anders sinnvoll. Sinnvoll indem ich es mir wert bin einfach mal nichts zu tun.

An manchen Stellen musste ich das wirklich mühsam lernen. So habe ich früher sofort wenn ich aufstand angefangen zu arbeiten oder mir auch nur ein schnelles Frühstück gegönnt.

Jetzt trinke ich morgens erst in Ruhe ein Glas frisch gespressten Orangensaft, mache mich fertig und beim Frühstück bin ich es mir wert mir einen richtigen Tee zu machen. Nicht nur schnell einen Beutel ins Wasser zu hängen, sondern losen Tee aufbrühen. Einfach als Zeremonie die mir Ruhe gibt.

Gerade diese Zeiten , in denen ich mich selbst wertschätze und nicht nur mache und tue, sind die Zeiten in denen ich Kraft tanke und das Leben genießen kann.

Denn sonst ist man zu schnell in dem Strudel der Geschäftigkeit gefangen.

Mit einem Augenzwinkern schicke ich euch dieses Video, von dem man sich vieleicht  ein ganz, ganz kleines Stückchen Gelassenheit abschauen kann.

Aber nur ein bischen, denn die andere Seite ist ja auch das Arbeit durchaus befriedigend sein kann.
Dazu aber ein anderes mal mehr.



In diesem Sinne wünsche ich euch ein ganz entspanntes, zufriedenes Wochenende
Liebe Grüße
Ina

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Bilderschätzkes

in einem der letzten Posts habe ich ja erzählt das ich unsere ganzen Wohnzeitschriften durchgeschaut und ausgemistet habe um ein Moodboard für unser neues Domizil  zu erstellen.

Dabei waren so schöne Bilder in den Zeitschriften die zum wegschmeißen viel zu schade waren.

Ich nehme diese gerne um individuelle Karten zu erstellen oder Geschenke einzupacken.


Und so ist eines  schon mit diesen Bilderschätzkes auf die Reise gegangen.
Einmal um ein Geschenk gewickelt.......


einmal als Geschenkkarte.......



Ich mag diese individuellen Geschenkverpackungen oder Karten sehr gerne und ich finde sie machen sich auch ganz gut, net wahr?




Schaut doch mal eure Zeitschriften durch, vielleicht ist da ja auch etwas für euch bei.




Ich wünsche euch eine ganz gute Nacht- träumt schön.
Liebe Grüße
Ina

Montag, 20. Oktober 2014

Ladywochenende im Tister Bauernmoor

nach einem sehr entspannten und schönen Wochenende bin ich nun wieder gut in die neue Woche gestartet.

Selbst der Streik der Bahn hat uns nicht wirklich etwas angehabt. Auf dem Hinweg sowieso noch nicht, aber auf dem Rückweg auch nicht wirklich.
Unser Zug fuhr, nur das er sehr voll war und wir auch nicht zu unseren reservierten Plätze kamen.
Zumindest zuerst nicht......

Es war schön mit den Ladys. Freitag haben wir nur noch gequatscht nachdem wir ankamen.Samstag sind wir dann zuerst ins Tister Bauernmoor gefahren.

Das riesige Moorgebiet ist eines der bedeutendsten Plätze für  Kraniche und ich liebe Kraniche.

Der Spaziergang durchs Moor war wirklich schön.

 


 



 Mit Nebel aber bestimmt auch sehr gruselig.....


 




 






auch hier herbstliche Deko am Wegesrand......



Hier fliegen normalerweise die Kraniche ......jetzt waren sie gerade alle auf einem benachbarten Feld um den Rest eines abgeernteten Maisfeldes zu inspizieren......

Aber am Abend kommen sie aus allen Richtungen hierher zurückgeflogen.





Dann haben wir uns noch einen Dekoladen  in einem ganz kleinen, beschaulichen Dörfchen angeschaut.......


und am Abend noch den Heidegarten mit einem wunderschönen Sonnenuntergang bewundert.



Im Heidegarten sieht es mit den Zypressen teilweise so aus als wäre man in der Toskana.....
Dazu gab es  riesige Flächen voll mit Heide-  wunderschön.

Bevor wir dann Essen gegangen sind, kamen wir an einer kleinen Dorfkirmes vorbei.
Ich hatte so eine Lust Karussel zu fahren und konnte auch eine der Ladys animieren mitzugehen. Allerdings dachte ich  es wäre der Breakdancer, wo ich zuletzt vor 20 Jahren so gerne mit gefahren bin. War es aber nicht, es war die Krake.
Der Unterschied: die Krake geht in die Höhe, der Breakdancer nicht.

Dennoch war es echt lustig, vor allem weil wir die einzigen beiden "Muttis" waren die mitfuhren. Ansonsten wurde es von der Dorfjugend in Beschlag genommen.
Aber wir hatten unseren Spaß und konnten es genießen......

Nächstes Jahr sind wir dann wieder in Dortmund, ich freue mich drauf!

Euch wünsche ich aber erst einmal einen ganz schönen Wochenstart, lasst es euch gut gehen.
Liebe Grüße
Ina

Freitag, 17. Oktober 2014

One Day


Ich mag Musik. Musik ist für mich eine Sprache die die tiefsten Emotionen freisetzen kann. Sie kann sämtliche Energie freisetzen, tiefliegende Gefühle an die Oberfläche bringen, Liebe ausdrücken.....

Ich mag Klassik, manchmal Rock, Balladen, Pop oder auch Jazz. Sogar Techno hat an manchen Stellen etwas was ich brauche um etwas zum Ausdruck zu bringen.

Und ich mag House.....nicht jedermanns Sache. Aber bei mir bringt es manchmal meine ganze Energie zum Vorschein.

Aber bei dem Song "one Day" ist es gekoppelt mit Saxophon. Und ich liebe Saxophon.
Dieser Saxophonteil setzt bei mir so viel Lebenslust und Freude frei, dazu immer wieder Houseelemente die ein Sprachrohr meiner Energie ist.

Sicherlich habt ihr den Song schon zig mal im Radio gehört.....er ist in Anlehnung an die Rede Martin Luther Kings geschrieben.






Vor einigen Jahren habe ich angefangen Saxophon zu lernen. Es ist für mich ein Instrument das genau meine Persönlichkeit unterstreicht.

Leider musste ich das Leihsaxophon dem Besitzer wiedergeben und habe  seitdem auch nicht mehr gespielt. Aber die Lust darauf ist sehr groß und so denke ich das die Zeit wieder kommen wird.

Süß fand ich das ich vor kurzem ein Saxophonlesezeichen von einer ganz lieben Person bekommnen habe.

 


Solche kleinen Dinge zeigen das der andere um das Leben des anderen ein stückweit weiß und an ihn denkt. Das hat mich total gefreut.

 

So und nun ihr Lieben geht es los- ich schwing mich gleich in die Bahn und dann zum Zug. Dieser soll mich Richtung Hamburg fahren wo ich zu einem Ladyswochenende verabredet bin.

Jedes Jahr treffe ich mich mit zwei Frauen die ich in der Reha vor knapp vier Jahren kennengelernt habe. Ich freue mich schon drauf.

Heute morgen war ich auch noch zum Frühstück eingeladen. So lässt es sich leben, ne?
Also, macht es euch auch fein
Liebste Grüße
Ina


Mittwoch, 15. Oktober 2014

2 Flügel



 



vor einigen Wochen war ich mit meiner Freundin bei einem Abend mit "2Flügel"

 


Zu beschreiben was sie an einem solchen Abend machen, ist ein wenig schwierig

 


Lass ich sie einmal selbst zu Wort kommen:


Das neue Bühnenprogramm von 2Flügel
Lieblingslieder & -Geschichten

2Flügel reist mit dem Publikum um die ganze Welt.
Nach Birma und Südafrika & in die Phantasie,
nach New York, Bethlehem & nach Hause.

Mit Lieblingsliedern und Geschichten
voller Widerstand und Hoffnung.
Mit Tönen & Texten, Schwarzen, Weißen, Tasten,
mit fliegenden Worten zu neuen Orten.

Für Reiselustige und Nestbauer,
Einheimische
und alle mit Fernweh.

Das Publikum begegnet
Persönlichkeiten, die Zeichen setzen
für Gerechtigkeit und Gütekraft.



Es war wirklich sehr schön und man muss sagen das Chrsitina Brudereck eine Meisterin der Worte ist.

 
 

Wenn ihr sie also einmal in eurer Nähe habt, dann nehmt euch doch die Zeit und genießt die Kunst der Worte.

Das war ein schöner, entspannter Abend, heute hatte ich einen lustigen Morgen (Überleitungen sind nicht immer so einfach :-))

Ich sehnte mich schon die letzten Tage nach meinem Frisörtermin und war froh endlich dort zu sitzen. Frische Farbe sollte meinen Haaren wieder zu neuem Glanz verhelfen.

Dann kam zeitgleich eine Freundin herein, die mich zuerst nicht bemerkte obwohl ich wie wild in dem Laden gestikulierte. Ich bekam dann meine Farbe auf den wartenden Kopf geschmiert und die Freundin eine Haube für ihre Haubensträhnen.

Als sie fertig war bin ich zu ihr rüber um sie zu begrüßen und wir haben uns einfach schlapp gelacht. So haben wir uns noch nicht gesehen.....und man sieht einfach wirklich sehr, nun sagen wir mal, speziell aus.
Das war wirklich lustig.

Danach passierte bei der Kundin neben mir ein kleines Malheur. Zu Ende frisiert sollte sie nur noch ein Puder auf die Frisur gestreut bekommen.  Eine andere Friseurin hatte verstanden das sie den Deckel der Dose abmachen sollte und reichte der frisierenden die Dose. Die meinte aber nur das sie die Folie von dem Deckel abziehen sollte und so schüttete sie beherzt los und die halbe Dose des Puders ergoss sich über den Kopf und die ganze Frau.

Alles staubte- das war so ein herrliches Bild.

Und obwohl mir die Frau so etwas von leid tat, war es einfach zu köstlich. Sie selbst nahm es zum Glück auch recht gelassen......

Ja, so etwas erlebt man manchmal......ich fand es entspannt und bin dazu wieder frisch auf`m Kopp.

Ich wünsche euch einen schönen Abend, ich geh jetzt gleich noch mal los um meinen TN einen entspannten Abend zu bescheren.

Ina


Montag, 13. Oktober 2014

Einladung


Zum Anfang der Woche möchte ich euch, die ihr hier in Dortmund wohnt, auf den neuen Kurs zur progressiven Muskelentspannung aufmerksam machen.

Er findet ab dem 11.11. bis zum 16.12 jeweils Dienstags von 19.30- 21.00 Uhr statt.


 


Der Kurs der gerade läuft macht allen Beteiligten wirklich Spaß und so freue ich mich auch schon auf den nächsten.

Die Kosten von 120 Euro für den kompletten Kurs werden bis zu 80% von den Kassen übernommen. Also- tut euch etwas Gutes zur dunkleren Jahreszeit und entspannt euch bei mir und dann auch zu Hause.


 


Tja und sonst so? Das Wochenende war ein feines.......Donnerstagabend fing es schon mit einem leckeren Essen gehen mit einer Freundin an.
Freitag ein bischen am Morgen arbeiten, Nachmittags Mayersche, dann zum Abend noch einmal ein knapp 4 Std. langes Berufscoaching. Normalerweise arbeit eich Freitags nicht in der Praxis, habe hier aber eine Ausnahme gemacht.
Samstag entspannt angehen und dann einer Bekannten im Haus geholfen. Sonntag haben wir das Nichts tun genossen.

Und nun haben wir die neue Woche wie ein unbeschriebenes Blatt vor uns.Einiges steht schon fest was sie beinhalten wird, einiges aber auch nicht. Das sind die unvorhergesehenen Dinge die auf einen zukommen, Entscheidungen die man trifft und durch die die Woche so oder so laufen kann.

Ich bin gespannt auf diese Woche und möchte die Bereiche die nicht feststehen gerne gestalten um damit das Leben genießen zu können.

Wie sieht es bei dir aus?
Hast du überhaupt in deinem Alltag Zeiten die du frei gestalten kannst? Oder hast du eher das Gefühl in einem Hamsterrrad zu sein?
Wenn nicht- wie kannst du sie dir schaffen? Wenn du alleine nicht weißt wie das gehen soll- wer könnte dir dabei helfen?

Jeder braucht Zeiten die er frei gestalten kann, sonst macht das Leben irgendwann keine Freude mehr und man ist ausgepowert.

Und das wäre zu schade.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Start in die neue Woche
Liebe Grüße
Ina


Freitag, 10. Oktober 2014

egoistische Zweisamkeit


immer wieder habe ich in meiner Beratungspraxis Klienten sitzen die unzufrieden mit ihrem Partner sind. Nun, das kann ja vorkommen ;-)

Lass ich mir allerdings beschreiben was denn genau das Thema ist, dann zeigt sich ein unheimlich hoher Anspruch wie Partnerschaft sein soll, bzw. was der Partner alles leisten sollte.

Vor allem bei den jungen Frauen ist eine sehr große Erwartungshaltung zu finden. Erzähen sie mir von ihren Wünschen und Erwartungen dann kommt es mir oftmals wie die Beschreibung eines Liebesfilms vor.
Den Ansprüchen kann keiner entsprechen.

Der Wunsch nach dem Traumpartner und wie Liebe auszusehen hat  wird dabei immer wieder durch die Medien in Form von Büchern, Filmen und Zeitschriften hochgehalten und so fest in den Köpfen verankert das es letztendlich nur dazu führen kann unglücklich zu werden.

An dieser Stelle muss ich sagen das die Erwartungen der Mädels tendentiell höher sind als bei den männlichen Wesen.
Zudem stecken die Männer aber auch noch in einer nicht zu unterschätzenden Krise des Mannseins.

Denn wie ist ein Mann? Er soll männlich sein, sensibel sein, in Elternzeit gehen, seinen Mann stehen, kein Weichei, dennoch nicht zu machomäßig.

Aber auch die Frauen haben es nicht einfach. Es ist wichtig die Karriere nicht zu kurz kommen zu lassen, die Kinder absolut zu fördern, eine klasse Geliebte zu sein, Freundin forever und sich selbst wahrzunehmen.

Und mit diesen Unsicherheiten wie Frau oder Mann zu sein hat, kommen sie in die Beziehung und erkennen dann auch noch das der  andere nun doch nicht die erhofften Wünsche erfüllt.

Sie denken das mit ihnen selbst etwas nicht i.O. ist, zweifeln an ihrer Identität, weil es doch suggeriert wird wie es eigentlich sein sollte- romantisch........

Wie leid es mir tut kann ich gar nicht sagen. Es ist in der heutigen Zeit nicht einfach Beziehung aufzubauen und zu leben.
Zu wenig Vorbilder sind da und zu viel Glanz und Gloria der ihnen vermittelt wird.

Seit einiger Zeit grassiert auf facebook der folgende Artikel der mir sehr aus dem Herzen spricht.


                                                        Egoistische Zweisamkeit



All das erinnert mich sehr an die Hochglanzbilder von Müttern mit ihren Babys die man in diversen Zeitschriften sehen konnte.

Dort sah man kein Baby das gerade bei seinem Bäuerchen die Hälfte der Milch mit ihren säuerlichen Geruch auf dem Shirt der Mutter entleert hat.

Ein Baby zu bekommen ist eines der wundervollsten Dinge, aber es ist nicht so wie es dargestellt wird. Und genauso ist es mit der Liebe. Sie ist wunderschön, aber hat auch einen Alltag.

Und dieser Alltag ist normal. Dieser Alltag in dem es keine verklärten Blicke und rote Rosen gibt ist gut und wichtig. Die Frage ist nur worauf ich meinen Blick richte.

Ich habe mich früher oft beschwert das ich so selten Blumen mitgebracht bekomme und darauf meinen Blick gerichtet. Das mein Mann aber so viele andere liebevollen Dinge für  mich getan hat, habe ich nicht mehr wahrgenommen. Denn es gehört sich doch so das ein Mann seiner Frau Blumen mitbringt- nicht wahr? (ihr wisst schon, ich bin das Mädchen und eigentlich Prinzessin)

Hier geht es darum das man sich annähert, das mein Mann lernt wie wichtig es für mich ist ab und an Blumen zu bekommen, aber ich nicht an seiner Liebe zweifle wenn sie denn nun nicht regelmäßig da sind.

Der Partner kann 20% negative Eigenschaften oder Fehler haben und 80% gute. Wenn wir unzufrieden sind schauen wir aber nur auf die 20% und das Phänomen dabei ist, das diese wachsen und die positiven Dinge abnehmen.

Wie sieht es bei dir damit aus?  Worauf schaust du?
Was erwartest du von deinem Partner?
Oder auch- wo kannst du den jungen Frauen udn Männern ein Vorbild sein die eigene Identität nicht in dem Partner suchen zu wollen, sondern in sich selbst und vielleicht Gott?

Ja, heute war es mal wieder ein etwas längerer Post, aber ihr habt ja auch das ganze Woche um ihn zu lesen ;-)

In diesem Sinne ein ganz schönes Wochenende, lasst es euch gut gehen.
Ina



 
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