Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Mittwoch, 11. Juli 2012

Ferienzeit



unsere Kinder sind zwar schon erwachsen, aber ich erinnere mich immer gerne an die Ferienzeit zurück.


Da ich immer wieder mitbekomme wie anstrengend es in dieser Zeit in manchen Familien teilweise empfunden wird, möchte ich euch ein paar Anregungen geben. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas zum nachmachen dabei.

Das ich die Ferienzeit genossen habe liegt  daran das ich mich am Anfang der Ferien entschieden habe diese Zeit mit den Kindern zu Hause wirklich zu genießen.
Mich nicht daran zu stören das ich nicht so viel geschafft kriege wie sonst.

Nun habe ich für mich den Vorteil gehabt, das ich nicht arbeiten gegangen bin und deswegen den Ferien auch entspannter entgegensehen konnte.

Die Zeit in den Ferien lief immer langsamer als sonst. Alles hatte mehr Zeit, alles wurde nicht so ernst genommen- ob es um das ins Bett gehen oder morgendliche aufstehen ging.

Am Anfang der Ferien bin ich immer mit allen vier Kindern in die Stadtbücherei gegangen und wir haben Spiele und Bücher ausgeliehen. Und das nicht wenige. Voll bepackt sind wir damit nach Hause.

Der letzte Schul- oder Kinderartentag wurde immer besonders begangen. Meistens sind wir alle zusammen in die Eisdiele gegangen. Da wir das zu sechst nicht so häufig gemacht haben, war das schon etwas Besonderes.

Dann durfte sich jedes Kind für die Ferien drei Dinge überlegen, die es gerne machen oder unternehmen wollte.
Das waren Dinge wie Zoo, Picknick, Fahrradtour, draußen schlafen, schwimmen gehen, basteln etc.

Und diese Dinge haben wir für die Zeit in den Ferien aufgeteilt, in denen wir  zu Hause waren. Zwei Wochen sind wir meistens weg gefahren und drumherum haben wir eben diese netten Dinge gemacht.

Murren über diese Unternehmungen gab es selten, weil jeder wusste das sein Wunsch auch berücksichtigt wurde.

Ich habe mir dann auch einige Überraschungen überlegt.

In einem Jahr haben wir ein Erdbeerfest gemacht.Morgens haben wir auf dem Feld Erdbeeren bis zum abwinken gepflückt und schon gegessen. Und dann gab es den ganzen Tag die unterschiedlichstenVariationen von Erdbeeren.
Am Abend haben wir dann im Garten ein Lagerfeuer gemacht. Unsere Tochter und ich haben einen Blütenkranz geflochten und dann haben wir gesungen und sind um das Feuer getanzt.

An Regentagen haben wir Buden gebaut oder sind durch den Regen gelaufen.

In der letzten Ferienwoche bin ich dann mit jedem Schulkind einzeln in die Stadt gegangen, wir haben zusammen die Schulsachen gekauft und jeder durfte sich aussuchen wo wir eine Kleinigkeit essen gehen.
Meistens war dies Mc Donald, weil wir da so selten waren. 

Im nach hinein erkenne ich immer wieder das es nicht ide großen Dinge waren die Spuren bei den Kindern hinterlassen haben, sondern die bei denen wir mit unserem Herzen dabei waren.

Eines unserer Kinder erinnert sich noch an eine Fahrradtfahrt mit dem Papa. Er war ungeähr 3 Jahre alt und saß im Kindersitz. MeinMann hatte nicht viel Zeit,vielleicht eine halbe Stunde, ist aber mit diesem Kind alleine zum Spielplatz gefahren.

Dieser Sohn weiß heute noch was er für Zeug an hatte. Und das nicht weil es so selten war das der Papa etwas mit ihm unternahm, sondern weil es eine qualitativ gute Zeit war.

So möchte ich euch ermutigen, es müssen nicht die großen Dinge sein. Sondern einfach nur ihr selbst mit eurem Herzen dabei.

Ich wünsche den Lesern, die noch kleinere Kinder haben eine ganz schöne, entspannte Ferienzeit

(wie es gehen kann, wenn die Kinder auch nerven, schreibe ich euch ein anderes mal)

Liebe Grüße
Ina

Kommentare:

  1. Erinnert mich sehr an meine Kindheit und gehört eindeutig zu den schönen Erlebnissen!!!
    Auch wir waren zu viert und auch bei uns lief es echt nahezu identisch in den Ferien ab!!!
    Da wird einem echt wieder warm ums Herz, wenn man daran denkt! Danke, fürs Wachrufen dieser Erinnerungen, liebe Ina

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