Herausforderung Alltag- wie wir das Leben trotzdem feiern

Donnerstag, 17. März 2011

ab in den Spessart


Ich möchte euch nun schon heute ein wunderschönes WE wünschen und grüße euch deswegen mit den paar Blümchen ganz herzlich.



Ich liebe Hyazinthen und ihren Duft total. Und ihre kleinen perfekten Blüten, die ein großes Ganzes ergeben finde ich faszinierend.





Ich fahre nun morgen für das WE in den Spessart um besagten Vortrag zu halten und die Zeit zu genießen.

Wie bei vielen anderen ist auch bei mir das Bedürfnis nach Genuss in diesen Tagen zwiespältig.
Zu klar sind die Bilder aus Japan vor mir.

Ich merke das es wie ein Sog ist , der einen nach unten ziehen kann. Gerade deswegen ist es wichtig, in solchen Situationen auch auf sich zu achten.

Das zu tun was man tun kann, Menschen ermutigen wo es geht- aber es ist auch wichtig auf die eigene Seele zu achten.

Sich nicht verschlingen zu lassen. Im Angesicht der Ausmaße nicht so einfach. Aber wir haben auch hier unsere Verantwortungen. Wir haben auch hier unser Leid nebenan.

Achten wir auf unsere Kräfte um dem Leid hier zu begegnen.

Nicht weil uns Japan egal wäre, wie könnte dies. Nicht weil wir leichtfertig oder oberflächlich sind. Sondern weil wir auch unsere Begrenztheiten erkennen müssen und das tun sollten was wir tun können.

Und das können wir nur wenn wir auch für uns sorgen.

Und ich muss sagen das es Momente gibt in denen ich keine neuen Bilder mehr sehen möchte. Nicht weil ich es verdrängen möchte, sondern weil ich in diesem Leid kraftlos werde.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen immer wieder Weisheit gut mit solchen Situationen umzugehen.

Für mich ist hier mein Glaube an Gott eine ganz große Hilfe. Auch wenn es für manche schwierig zu verstehen ist und Wut darüber da ist das er bei solchen Geschichten nicht eingreift.

Ich kann euch darauf auch keine generelle Antwort geben, aber vielleicht schreibe ich in einem der nächsten Posts einmal meine Gedanken dazu.

Ganz liebe Grüße
Ina

Kommentare:

  1. Liebe Ina,

    ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende im Spessart. Ich kenne die Region ein wenig und es ist dort sehr schön und heimelig.
    Deine Hyazinthenfotos sind ein kleiner Lichtstrahl in den jetzigen Tagen - hab Dank dafür!

    Ganz liebe Grüße,
    Tanja

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  2. Hallo liebe Ina,
    ich halte mich in diesem riesigen Chaos daran fest, dass Gott nicht den Überblick verliert wie wir Menschen.
    Wenn ich beginne über diese vielen Kriege und Katastrophen um uns herum nachzudenken, wird diese Hoffnung manchmal zu einem kleinen Strohhalm.
    Aber wenn ich dann in den Garten schauen und sehe, wie dieses Blütenmehr aus zarten Krokussen aus diesm toten, grauen, kalten Boden fast über Nacht gewachsen ist, stärkt das wieder meine Hoffnug, dass Gott größer ist als wir denken

    Ina ich wünsche dir eine Schöne Zeit im Spessart
    Ute

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